Vom Taxi-Funk zur KI

Wer heute ein Taxi bestellt, landet nicht zwingend bei einem Disponenten. Immer häufiger meldet sich eine künstliche Stimme oder ein Chatfenster auf dem Smartphone. Was nach technischer Spielerei klingt, markiert in Wirklichkeit eine tiefgreifende Veränderung im Taxigewerbe.
Die Digitalisierung im Taxigewerbe verändert Bestellprozesse, Disposition und Kundenkontakt. Bild: T. Kanzler/ KI
Die Digitalisierung im Taxigewerbe verändert Bestellprozesse, Disposition und Kundenkontakt. Bild: T. Kanzler/ KI
Thomas Kanzler
Das Taxi im Datenverkehr

Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz greifen zunehmend in jene Abläufe ein, die jahrzehntelang als Kern der Branche galten: Vermittlung, Disposition und Kundenkontakt. Noch vor gut einem Jahrzehnt dominierte in vielen Städten eine vertraute Infrastruktur. Taxizentralen arbeiteten mit Funkanlagen, Telefondiensten und festen Dispositionsplätzen. Fahrten wurden telefonisch angenommen und anschließend per Funk an ein freies Fahrzeug übermittelt. Diese Systeme – meist unter dem Begriff Taxifunk zusammengefasst – waren bereits digitalisiert, etwa durch GPS-Ortung oder Datenübertragung.

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Seite 18 bis 20 | Rubrik Unternehmensführung
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