Taxi-Vermittlungs-App taxi.eu setzt auf Diskretion

Der Geschäftsführer der Plattform erklärt, man erhebe nur die für die Vermittlung nötigen Daten und mache darüber hinaus keine Auswertungen.
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Nach Medienberichten hat sich die Firma Uber in den USA damit gebrüstet, sie könne bezogen auf Regionen genau sagen, wo die meisten Nutzer ihres Dienstes fremdgingen. Von solchen Datenauswertungen distanziert sich Hermann Waldner, Geschäftsführer von Taxi Berlin und der Smartphone-App taxi.eu, ohne Uber ausdrücklich zu nennen.

Laut Waldner beschränke sich taxi.eu bei der Datennutzung und den Zugriffsanforderungen auf das absolut Nötigste. So diene die GPS-Standort-Erkennung der automatischen Ortsbestimmung, um einen Kunden an seiner Abholadresse zu finden. Seine Fahrt werde nicht abgerufen. Außerdem könne der Nutzer diesen Service deaktivieren und stattdessen seine Abholadresse von Hand eingeben. Zusätzlich übermittelt würden nur Informationen bis hin zur Vibrationstechnik des Handys, die der Vermittlungsserver für die korrekte Kommunikation brauche. Analysen und Profile könne die Technik nicht auslesen.

„Diskretion ist im Taxi-Geschäft Ehrensache“, erklärt Waldner. „Jeder Datenschnüffelei verbietet sich in unserem Geschäft.“

Die App taxi.eu verzeichnet nach eigenen Angaben derzeit rund 2,9 Millionen Downloads in der App-Stores der Apple- und der Android-Welt.

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