Taxiverband hält Energie-Preis-Pauschale für Mogelpackung

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) fordert Nachbesserungen an der 300-Euro-Pauschale, die seines Erachtens ungerecht und bürokratisch ausgefallen ist.

Mit diesem Eyecatcher macht der TMV seinem Ärger Luft. (Abb.: TMV)
Mit diesem Eyecatcher macht der TMV seinem Ärger Luft. (Abb.: TMV)
Dietmar Fund

Bei der von der Bundesregierung unlängst beschlossenen Energie-Preis-Pauschale von 300 Euro für Arbeitnehmer handelt es sich um eine „bürokratische Mogelpackung“, die nicht zu Ende gedacht worden ist. Das erklärt Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV).

Er fordert, diese Soforthilfe sofort steuerfrei zu stellen anstatt sie der Einkommensteuer zu unterwerfen. Auch für Selbstständige müsse es eine „direkte steuerfreie Sofortzahlung“ anstelle einer verringerten Steuervorauszahlung geben.

Als „Unverschämtheit“ bezeichnet Meinhardt den Umstand, dass Arbeitgeber nach derzeitigem Informationsstand ihren Arbeitnehmern einmalig mit dem Gehalt 300 Euro ausbezahlen sollen, diese Gelder aber erst wieder über ihre Steuerabrechnung hereinholen können. „Diese Finanzierung auf Pump und auf dem Rücken der Unternehmen, die ohnehin auf dem Zahnfleisch gehen, ist unredlich und vollkommen unakzeptabel“, schreibt Meinhardt wörtlich.

Schließlich müsse die Pauschale nicht nur Arbeitnehmern Selbstständigen, sondern auch Rentnern zur Verfügung gestellt werden, fordert der TMV abschließend. Insgesamt müsse die Regierung ihre Vorlage schnellstmöglich nachbessern.

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