Hallo Taxi 3811 war bei der Wagenkontrolle flexibel

Die Taxizentrale schickte ihr Prüfteam dieses Mal zu Taxi-Halteplätzen, anstatt die Taxis an stationären Prüfpunkten zusammenzuziehen.

Die vier Prüfer der Zentrale kamen dieses Mal zu Taxi-Halteplätzen, um eine größere Menschenansammlung zu vermeiden. Zweiter von rechts: der Aufsichtsratsvorsitzende Johann Pape.(Foto: Hallo Taxi 3811)
Die vier Prüfer der Zentrale kamen dieses Mal zu Taxi-Halteplätzen, um eine größere Menschenansammlung zu vermeiden. Zweiter von rechts: der Aufsichtsratsvorsitzende Johann Pape.(Foto: Hallo Taxi 3811)
Dietmar Fund

Wegen der Corona-Pandemie mussten zwei der turnusmäßigen Wagenkontrollen der Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 ausfallen. Deshalb schickte deren Geschäftsführung im Juli 2021 ein vierköpfiges Test-Team an dafür geeignete Haltepunkte.

Dort inspizierte das fachkundige Quartett, zu dem auch der Aufsichtsratsvorsitzende Johann Pape gehörte, die Fahrzeuge von außen und von innen. Nach der Untersuchung der Karosserie auf Dellen und Lackschäden schauten sie sich das Fahrzeuginnere an. Ihr Augenmerk richteten sie dabei unter anderem auf Dinge, die für Fahrgäste wichtig sind, wie etwa das Funktionieren der Klimaanlage, der Navis oder der Kartenlesegeräte. Ob die Kindersitze in einwandfreiem Zustand sind, war ebenso ein Prüfpunkt wie das Alter des Verbandskastens und seine Inhalte. Auch die Unfallschutzkamera wurde überprüft.

Angesichts der schlechten Ertragslage während der Pandemie ermöglichten die Prüfer den Fahrern und Fahrerinnen, bei denen sie etwas zu bemängeln hatten, eine Nachprüfung. Wer mit einem makellosen Taxi vorfuhr, bekam die Taxi-Plus-Plakette gleich, die zur uneingeschränkten Vermittlung über die Zentrale berechtigt. Falls ein Fahrgast auftauchte, wurde die Prüfung beendet.

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