Taxi-Fahrgäste sollten auf Trinkgeldoption bei Kartenzahlung hingewiesen werden

Das Unternehmen SumUp, das Kartenleser anbietet, rät dazu, eine möglicherweise beim Bezahlen per Karte auftauchende Trinkgeld-Funktion auf der Armaturentafel anzukündigen oder sie vor dem Bezahlvorgang anzusprechen.

Solche Kartenterminals mit voreingestellten Trinkgeld-Stufen bietet SumUp auch für den Einsatz in Taxis und Mietwagen an. (Foto: SumUp)
Solche Kartenterminals mit voreingestellten Trinkgeld-Stufen bietet SumUp auch für den Einsatz in Taxis und Mietwagen an. (Foto: SumUp)
Dietmar Fund

Bei Kartenlesegeräten ist es neuerdings möglich, auch Trinkgeld bargeldlos zu überweisen. Dazu könnten auch Taxi- und Mietwagenbetriebe entweder feste, gestufte Beträge oder ein gestuftes prozentuales Trinkgeld voreinstellen. Darauf sollte man seine Fahrgäste aber unbedingt hinweisen, um sie nicht zu verärgern. Das rät das Unternehmen SumUp, das solche Kartenterminals und die nachgeschaltete Zahlungsabwicklung anbietet.

SumUp schlägt vor, in Taxis beispielsweise einen schriftlichen Hinweis auf die Trinkgeld-Funktion an der Armaturentafel anzukündigen, wo oft Visitenkarten oder Informationen zum Fahrer mitgeführt werden. Außerdem könnten Fahrer und Fahrerinnen schon vor dem Bezahlvorgang ankündigen, dass sie Trinkgeld entweder in bar geben können oder dazu eine aufpoppende Funktion nutzen können.

Bei der Voreinstellung rät das Unternehmen zu Augenmaß, um die Kundschaft nicht zu verärgern. Bei Beträgen unter 50 Euro würden die Kunden durchschnittlich zehn Prozent Trinkgeld geben. Bei höheren Beträgen, etwa bei 150 Euro, betrage der Durchschnitt hingegen nur noch acht Prozent.

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