Elektrotaxis: EnBW baut sechs weitere Ladeparks nahe der Autobahn

Der baden-württembergische Energieversorger baut sein Netz an Schnellladern in fünf Bundesländern weiter aus.

Ein Solardach wie dieses hier bekommen auch fünf der sechs neuen Schnellladestandorte. (Foto: EnBW)
Ein Solardach wie dieses hier bekommen auch fünf der sechs neuen Schnellladestandorte. (Foto: EnBW)
Dietmar Fund

Zwischen 8 und 20 HPC-Ladepunkte bieten sechs neue Standorte entlang von Autobahnen, die der baden-württembergische Energieversorger EnBW noch 2024 in Betrieb nehmen möchte. Bei allen können auch Elektrotaxis und –mietwagen mit bis zu 400 kW Ladeleistung zügig geladen werden, sofern sie fahrzeugseitig dazu überhaupt schon in der Lage sind. Fünf der sechs Standorte erzeugen einen Teil des dort benötigten Ladestroms über Solardächer mit unterschiedlich großer Kapazität selbst.

In Posthausen bei Ottersberg in Niedersachsen werden 20 HPC-Ladepunkte direkt an die A 1 angebunden. Je 16 Ladepunkte sind es in Bielefeld an der A 2, in Gau-Bickelheim an der A 61, am Dreieck Nahetal an der A 60 und der A 61 sowie in Mellingen bei Apolda an der A 4. Der bayerische Standort in Alfeld an der A 6 bietet dagegen nur acht HPC-Ladepunkte und hat kein Solardach. Bis auf den Standort im thüringischen Mellingen, der 2024 folgt, sollen alle Ladepunkte noch 2023 zur Verfügung stehen. Wie man dort außer seinem Elektroauto auch sich selbst mit Getränken und Lebensmittel versorgen oder die entsorgen könnte, schreibt EnBW wieder einmal nicht.

EnBW ist stolz darauf, dass kürzlich der 1.000ste Schnellladestandort eröffnet werden konnte. Diesen Meilenstein habe man als erster Ladeinfrastrukturbetreiber erreicht, teilt das Unternehmen mit.

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