Taxi statt Bus: So kommen Besucher künftig zur Isarphilharmonie

Mit dem Umstieg auf Großraumtaxis reagiert die MVG auf schwach genutzte Busse zwischen Parkhaus und Gasteig HP8. Der Shuttle soll den Komfort steigern, an den hohen Parkgebühren ändert sich jedoch nichts.

Vor der Halle E, dem Foyer der Isarphilharmonie, in der Hans-Preissinger-Straße, halten die Shuttle-Taxis zu den Parkplätzen im Blumengroßmarkt. | Foto: HGEsch Photography/Gasteig
Vor der Halle E, dem Foyer der Isarphilharmonie, in der Hans-Preissinger-Straße, halten die Shuttle-Taxis zu den Parkplätzen im Blumengroßmarkt. | Foto: HGEsch Photography/Gasteig

Die MVG stellt die bisherige Buslinie 97 zwischen dem Gasteig HP8 und dem Blumengroßmarkt ein. Auf der Strecke, die in der zweiten Hälfte häufig ohne Fahrgäste verkehrte, werden künftig Taxi-Shuttles eingesetzt.

Premiere im September

Zum ersten Mal verkehren die neuen Großraumtaxis am 9. und 10. September. Anlass sind die ersten Konzerte der Münchner Philharmoniker nach der Sommerpause mit Werken von Edward Elgar, Franz Schubert und Richard Wagner.

Regelbetrieb an Veranstaltungstagen

Nach der Premiere fahren die Shuttles an allen Tagen mit Veranstaltungen in der Isarphilharmonie. Ausgangspunkt ist das Parkhaus am Blumengroßmarkt, rund 15 Gehminuten von der Spielstätte entfernt. Von dort bringen die Fahrzeuge die Besucher kostenlos und in wenigen Minuten direkt zum Haus K an der Hans-Preißinger-Straße. Der Zugang zur Halle E, dem Foyer der Isarphilharmonie, ist von dort aus nur wenige Schritte entfernt.

Erkennungsmerkmale und Betriebszeiten

Die eingesetzten Fahrzeuge sind an grünen Fähnchen zu erkennen. Nach Ende der Veranstaltungen stehen die Shuttles noch eine Stunde lang für die Rückfahrt zum Blumengroßmarkt zur Verfügung.

Barrierefreiheit und Alternativen

Die Taxis sind nicht für den Transport von Rollstuhlfahrern geeignet. Als Ausgleich verweist der Gasteig auf 14 ausgewiesene Behindertenparkplätze auf dem HP8-Gelände.

Parkgebühren am Blumengroßmarkt

Für die Nutzung der Stellplätze fallen vergleichsweise hohe Kosten an. Das Parken kostet 10 Euro für vier Stunden, jede weitere angefangene Stunde schlägt mit 3,50 Euro zu Buche. Bei längeren Aufenthalten, etwa im Rahmen von Spätprogrammen, summieren sich die Gebühren schnell auf 17 Euro. Zum Vergleich: In der Mönchsberggarage bei den Salzburger Festspielen kostet eine Parkdauer von acht Stunden 6,60 Euro.

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