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Volvo XC 90 ist ein geräumiger Siebensitzer

Bei der Fahrvorstellung seiner SUV-Familie zeigte Volvo auch einen Siebensitzer im großen SUV namens XC 90, für den die Marke auch ein Taxi-Angebot macht.

Der geräumige SUV Volvo XC90 ist jetzt grundsätzlich nach der Abgasnorm Euro 6d-TEMP eingestuft und nach WLTP zertifiziert. (Foto: Dietmar Fund)
Der geräumige SUV Volvo XC90 ist jetzt grundsätzlich nach der Abgasnorm Euro 6d-TEMP eingestuft und nach WLTP zertifiziert. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Für einen Mehrpreis von 1.261 Euro (Preise ohne MwSt.) liefert Volvo Cars Germany seinen geräumigen größten SUV namens XC90 auch als Siebensitzer. Er hat in diesem Fall zwei vom Kofferraum aus Boden herausklappbare Einzelsitze in der dritten Reihe. Dorthin gelangt man über zwei Einzelsitze an den Türen der zweiten Reihe. Diese Sitze lassen sich um 120 Millimeter längs verschieben und haben eine Easy-Entry-Funktion.

Beim Abklappen der Lehne entriegelt sich der Sitz und gleitet nach vorn, um den Durchstieg in die dritte Reihe freizugeben. Weil er etwas schmal ist, tun sich Erwachsene etwas schwer damit. Sie sitzen wie in allen Vans oder SUV in der dritten Reihe mit stark angewinkelten Beinen und haben im Heck des Volvo nur eine knappe Kopffreiheit. Die Kniefreiheit ist nicht üppig, aber noch passabel. Beim Aussteigen können sich die Hinterbänkler an stabilen Haltegriffen im Dach festhalten.

Antriebsmäßig hat sich zum Modelljahr 2019 nur geändert, dass alle Motor-Getriebe-Kombinationen nach der Abgasnorm Euro 6d-TEMP eingestuft sind und die Dieselmotoren deshalb neuerdings mit AdBlue-Einspritzung arbeiten. Zertifiziert sind sie allesamt nach dem neuen Messverfahren WLTP.

Bei der Fahrvorstellung harmonierte der bärig klingende 2-l-Diesel mit 173 kW/235 PS bestens mit der Achtgang-Wandlerautomatik Geartronic. In deren überzeugende Schaltstrategie muss man allenfalls bergab per Schaltpaddel am Lenkrad eingreifen, um die Motorbremswirkung zu nutzen. Der D5 AWD ist ab einem Basispreis von 50.378 Euro bestellbar und hat immer Allradantrieb und die Automatik.

Noch leiser geht es im Plug-in-Hybriden T8 Twin Engine zu. Bei ihm kombiniert Volvo den Allradantrieb und die Achtgang-Wanderautomatik mit einem Elektromotor und verknüpft so die satte Leistung des Benziners von 223 kW/303 PS mit 65 kW/87 PS des Elektromotors. Solange die Fahrbatterie gut genug gefüllt ist, rollt das „Dickschiff“ sanft elektrisch an und fährt auch eine Weile sehr leise, wenn man das Gaspedal nur streichelt. Der Verbrennungsmotor schaltet sich ruckfrei zu. Gesteuert wird das Ganze mit einem Wählhebelchen, das an den Toyota Prius erinnert. Wer wissen möchte, wann das Fahrzeug die Batterie bei der Verzögerung lädt und wie groß der Stromvorrat noch ist, blickt auf kleinteilige Armaturen. Das können andere Hersteller besser. Der gut gedämmte und auf den Wunsch des Fahrers hin sehr agile Leisetreter ist grundsätzlich ein Siebensitzer und ab 61.975 Euro zu haben.

Der kompaktere SUV Volvo XC60 wurde von den Taxi-Aktivitäten der Marke noch nicht erfasst. Auch er bietet Fahrgästen im Fond recht viel Platz, weil bei ihm der Längsverstellbereich der Vordersitze nicht ganz so üppig wie im XC90 ist. Naturgemäß ist auch der Kofferraum des XC60 etwas knapper, aber ebenfalls gut geschnitten und gut beladbar. Den XC60 gibt es mit demselben Hybridantrieb wie den XC90 und außerdem mit drei Leistungsstufen des 2-l-Dieselmotors, von denen die mittlere mit der Achtgang-Automatik kombinierbar ist, während die stärkste immer die Automatik hat.

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