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Bilanz 2017: 60.000 Meldungen über Notrufsäulen zu verzeichnen

Auf jeden deutschen Autobahnkilometer kommen 3,7 Notrufe. Der Autobahnzubringer BAB 255 zur Hansestadt hat die höchste Notrufdichte.
16.890 Notrufsäulen stehen an deutschen Autobahnen. Im Jahr 2017 gingen 60.047 Meldungen über sie ein. (Foto: GDV)
16.890 Notrufsäulen stehen an deutschen Autobahnen. Im Jahr 2017 gingen 60.047 Meldungen über sie ein. (Foto: GDV)
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Redaktion (allg.)

In der Hamburger Notrufzentrale der Autoversicherer gingen im vergangenen Jahr 60.047 Meldungen von den Notrufsäulen an deutschen Autobahnen ein. Davon waren 47.759 Anrufe nach Angaben der GDV Dienstleistungs-GmbH Notrufe zu Pannen und Unfällen. In diesen Fällen werde der Notruf sofort an die zuständige Rettungsleitstelle weitergeleitet, so der vorsitzende Geschäftsführer Dr. Jens Bartenwerfer von der GDV. Wenn ein Taxifahrer in die Situation kommen sollte, die orangenen Retter nutzen zu müssen, werde sein Anruf in 60 Sekunden entgegen genommen.

Neben Pannen und Unfällen gab es im vergangenen Jahr zusätzlich 12.256 Eingänge in der Notrufzentrale zu Falschfahrern, Gegenständen oder Personen auf der Autobahn und Böschungsbränden. Im Schnitt entfallen auf jeden Autobahnkilometer 3,7 Notrufe. Spitzenreiter mit acht Anrufen pro Kilometer ist der Autobahnzubringer für Hamburg, die BAB 255.

Die meist genutzte Notrufsäule liegt jedoch in Bayern an der BAB 9 kurz vor der Ausfahrt Plech. Die meisten Meldungen verbucht die BAB 3 mit 4.573 Notrufen.

(um)
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