Immer mehr Autos in Deutschland: Elektro rauf, Verbrenner runter

(dpa) In Deutschland steigt die absoluten Zahl an Fahrzeugen weiter an, aber im vergangenen Jahr sind die Zahlen von zwei bestimmten Antriebsarten deutlich gestiegen. Die Stromer legen langsam zu - und die Diesel und Benziner nehmen ab.

Die Zahl der E-Autos auf deutschen Straßen nimmt zu, die Verbrenner gehen zurück - allerdings von sehr hohem Niveau aus. Im Bild: Auslieferung bei VW in Zwickau. | Foto: dpa/Hendrik Schmidt
Die Zahl der E-Autos auf deutschen Straßen nimmt zu, die Verbrenner gehen zurück - allerdings von sehr hohem Niveau aus. Im Bild: Auslieferung bei VW in Zwickau. | Foto: dpa/Hendrik Schmidt
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die Zahl der Fahrzeuge auf deutschen Straßen ist erneut gestiegen. Zum Stichtag am 1. Januar waren insgesamt 61,1 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) registriert – ein Anstieg um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. Auch die Anzahl der Kfz-Anhänger legte um 1,4 Prozent auf 8,56 Millionen zu. Autos bildeten mit 49,3 Millionen Fahrzeugen weiterhin die größte Gruppe. Davon waren 88,3 Prozent privat zugelassen, während gewerblich genutzte Pkw leicht auf 5,7 Millionen (-0,1 Prozent) zurückgingen. Bei klassischen Verbrennermotoren zeigen die Zahlen einen Rückgang: Der Diesel-Anteil schrumpfte um 2,2 Prozent auf 28 Prozent und Benziner verzeichneten ein Minus von 1,0 Prozent, wodurch sie jetzt noch 60,6 Prozent des Bestands ausmachen. Alternative Antriebe hingegen legten deutlich zu. Hybride steigen um 22,2 Prozent auf rund 3,56 Millionen Fahrzeuge. Auch reine Elektroautos verzeichneten einen Zuwachs- mit einem Plus von 17,2 Prozent auf 1,65 Millionen Fahrzeuge. Plug-in-Hybride legten ebenfalls zu, wenn auch etwas moderater um 4,9 Prozent auf mehr als 967.000 Fahrzeuge.
 

Volkswagen dominiert

Die mit Abstand häufigste in Deutschland registrierte Marke war erneut Volkswagen mit einem Marktanteil von 20,9 Prozent. Darauf folgten Mercedes (9,6 Prozent), Opel (7,9 Prozent) und BMW (7,0 Prozent). Am häufigsten importiert wurden Fahrzeuge von Skoda mit einem Anteil von 5,6 Prozent, darauf folgten Renault und Seat mit jeweils 3,3 Prozent Anteil.

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