Spritpreisexplosion: Webfleet zeigt, wie man die Kosten ausbremst

Steigende Kraftstoffkosten setzen Unternehmen unter Druck. Doch datenbasierte Analysen, smartere Routen und besseres Fahrverhalten zeigen: Massive Einsparungen sind möglich – und sofort umsetzbar. Webfleet zeigt Einsparpotenziale

Kaum noch im grünen Bereich: Die Spritkosten kaufen gerade den großen Fuhrparks davon. | Foto: Webfleet
Kaum noch im grünen Bereich: Die Spritkosten kaufen gerade den großen Fuhrparks davon. | Foto: Webfleet
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Hohe Kraftstoffpreise setzen Fuhrparkunternehmen weltweit zunehmend unter Druck. Laut Webfleet, der bewährten Flottenmanagementlösung von Bridgestone, lässt sich dieser Kostendruck jedoch abfedern – durch eine gezielte Optimierung des Kraftstoffverbrauchs. Dazu erklärt Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone:

„Unternehmen können die Kraftstoffpreise nicht beeinflussen, den Verbrauch aber sehr wohl.“

Gerade in Zeiten starker Preisschwankungen werde sichtbar, wo Fuhrparks ineffizient arbeiten. Erfolgreiche Unternehmen analysieren genau, an welchen Stellen Kraftstoff verschwendet wird, und leiten daraus konkrete Maßnahmen zur Leistungssteigerung ab.

Energiepreise gehören nach wie vor zu den größten Kostenblöcken im Fuhrpark

Eine aktuelle Webfleet-Studie zum digitalen Fuhrparkmanagement unterstreicht die Relevanz: Für mehr als die Hälfte der Flottenmanager haben die Senkung der Betriebskosten und die Steigerung der Effizienz oberste Priorität. Kraftstoff zählt dabei branchenübergreifend zu den größten Kostenfaktoren – und bietet gleichzeitig erhebliches Optimierungspotenzial im täglichen Betrieb.

Passiert immer noch viel zu oft: Die Fahrzeuge einfach laufen lassen statt sie abzuschalten!

Zu den wichtigsten Ursachen für erhöhten Verbrauch zählen unnötige Leerlaufzeiten, ineffiziente Routenplanung sowie ein ungünstiges Fahrverhalten. Häufiges starkes Beschleunigen und Bremsen, wechselnde Geschwindigkeiten und mangelndes vorausschauendes Fahren treiben den Verbrauch nach oben. Besonders im urbanen Einsatz und bei Stop-and-Go-Lieferverkehren sind diese Effekte deutlich spürbar. Wer diese Stellschrauben gezielt optimiert, kann den Kraftstoffverbrauch nicht nur kurzfristig senken, sondern langfristig stabilisieren – unabhängig von schwankenden Rohölpreisen.

Ein zentraler Hebel ist dabei Transparenz: Durch datenbasierte Einblicke in Fahrverhalten, Fahrzeugnutzung und Routen lassen sich ineffiziente Muster frühzeitig erkennen und gezielt korrigieren. So können Flottenmanager proaktiv eingreifen, bevor steigende Kosten zum Problem werden. „Die Optimierung des Kraftstoffverbrauchs ist ein entscheidender Faktor zur Senkung der Gesamtbetriebskosten“, betont de Vries und ergänzt:

„Flotten, die effizientes Kraftstoffmanagement fest in ihre Prozesse integrieren, sind deutlich besser auf volatile Märkte vorbereitet und behalten ihre Kosten nachhaltig unter Kontrolle.“

Praxiswerte aus der Anwendung bestätigen diesen Ansatz: Datengestützte Analysen führen messbar zu geringerem Kraftstoffverbrauch. Entscheidend sind vor allem Anpassungen im Fahrverhalten, eine optimierte Routenplanung sowie ein verbessertes Management von Fahrzeug- und Reifenleistung – etwa durch korrekten Reifendruck und die Reduktion von Leerlaufzeiten.

Den Kraftstoffverbrauch kann man mit kleinen Änderungen um bis zu 25% senken!

Praxisbeispiele zeigen das konkrete Einsparpotenzial:

Sanctuary Maintenance konnte nach Einführung von Webfleet und gezielten Maßnahmen zur Verbesserung des Fahrverhaltens den Kraftstoffverbrauch innerhalb von nur zwei Monaten um 25 % senken. Durch die Auswertung der Daten wurde der direkte Zusammenhang zwischen Fahrstil und Verbrauch sichtbar. In anschließenden Schulungen erkannten die Fahrer, wie stark ihr Verhalten die Fuhrparkkosten beeinflusst.

Die europäische Einzelhandelskooperative Coviran sparte innerhalb eines Jahres mehr als 159.000 Liter Diesel ein. Grundlage dafür war eine effizientere Routenplanung im täglichen Lieferbetrieb, unterstützt durch die Einführung professioneller Navigationslösungen.

Beim britischen Ingenieur- und Versorgungsdienstleister WGM lag der Fokus auf der Reduzierung von Leerlaufzeiten. Nach zwölf Monaten Einsatz von Webfleet OptiDrive 360 konnte die tägliche Leerlaufzeit um durchschnittlich drei Minuten pro Fahrzeug gesenkt werden. In Kombination mit weiteren Verbesserungen im Fahrverhalten führte dies insgesamt zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs um 22 %.

Was bedeutet das?

Diese Beispiele verdeutlichen: Wer datenbasiert arbeitet und gezielt an den richtigen Stellschrauben dreht, kann auch in einem Umfeld steigender Kraftstoffpreise seine Kosten nachhaltig senken und die Effizienz des gesamten Fuhrparks deutlich steigern.

Quelle: Webfleet Pressemitteilung

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