Elektrotaxis können bald auch bei Bauhaus schnell laden

Am ersten von über 100 geplanten Standorten der Baumarktkette kann man mit bis zu 300 kW schnell laden.

Der Hyundai Ioniq 5, der bei der Eröffnung der neuen Hamburger Schnellladestation von Bauhaus im Hintergrund parkt, ist eines der Elektromodelle, das bereits mit 300 kW schnellladen kann. (Foto: EnBW)
Der Hyundai Ioniq 5, der bei der Eröffnung der neuen Hamburger Schnellladestation von Bauhaus im Hintergrund parkt, ist eines der Elektromodelle, das bereits mit 300 kW schnellladen kann. (Foto: EnBW)
Dietmar Fund

Am Bauhaus-Fachzentrum in Hamburg-Bergedorf haben der baden-württembergische Energieversorger EnBW und die Baumarktkette am 17. Oktober 2022 ihren ersten gemeinsamen Schnelllade-Standort in Betrieb genommen. An acht Ladepunkten kann man dort mit bis zu 300 kW laden, sofern das Elektroauto schon auf solch hohe Ladeleistungen eingestellt ist. Dann könnten während eines Baumarktbesuchs in rund 20 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite geladen werden, rechnet EnBW vor.

Die beiden Partner planen Schnellladestationen auch an anderen der rund 150 Standorte der Kette. Offenbar werden nicht alle damit ausgestattet, denn es ist die Rede von „mehr als 100“ Schnellladestandorten in ganz Deutschland. Die „High-Power-Charger“ von EnBW laden mit Ökostrom.

Der baden-württembergische Energieversorger bezeichnet sich als „Marktführer im Bereich Schnellladeinfrastruktur in Deutschland“. Sein Schnellladenetz will das Unternehmen zum einen über Ladestationen entlang viel befahrener Autobahnen ausbauen und zum anderen über Kooperationen mit Supermärkten und Einkaufszentren.

Taxi- und Mietwagenbetriebe, die in die Elektromobilität einsteigen und ihre Fahrzeuge nicht ausschließlich an der eigenen Ladeinfrastruktur laden können, könnten die Pausen ihrer Fahrerinnen und Fahrer künftig auch mit Ladepausen zusammenlegen.

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