Gemeinde Rohrbach will 50:50-Taxi für Senioren

Ein Konzept mit drei Säulen soll dem wachsenden Seniorenanteil der Bevölkerung Rechnung tragen.
Im Rathaus der Gemeinde Rohrbach wird eine innovative Taxi-Idee verfolgt. (Foto: Gemeinde Rohrbach)
Im Rathaus der Gemeinde Rohrbach wird eine innovative Taxi-Idee verfolgt. (Foto: Gemeinde Rohrbach)

Laut der Tageszeitung Donaukurier will der Rohrbacher SPD-Bürgermeister Peter Keck bald ein 50:50-Taxi einführen, das speziell für Senioren ab 65 Jahren und für Menschen mit mindestens 50prozentiger Behinderung gedacht ist. Die organisatorische Abwicklung und die Ausgabe der Fahrscheine solle das Rohrbacher Seniorenbüro übernehmen. Das Gemeindeoberhaupt folgt damit einem Konzept der örtlichen Projektgruppe Senioren und Menschen mit Behinderung für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr.

Das Konzept sieht drei Säulen vor. Außer auf dem 50:50-Taxi fußt es auf einen gemeindlichen Bus, der für Gruppenfahrten von Senioren nach Voranmeldung zur Verfügung stehen soll. Außerdem soll ein Ruf- oder ein Linienbus die Gemeinde zweimal wöchentlich mit der Kreisstadt Pfaffenhofen an der Ilm verbinden. Diese Busverbindung soll allen Bewohnern offen stehen.

Der Bürgermeister will das Konzept auch Nachbargemeinden vorstellen. In seiner eigenen, knapp 6.000 Einwohner zählenden Gemeinde leben derzeit rund 900 Senioren. In zehn Jahren würden es schätzungsweise schon 1.600 sein.
 

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