Bayerischer Taxiverband geht Inklusion gezielt an

Der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. hat einen Fachausschuss für barrierefreie Mobilität gegründet. Er soll die Interessen der Rolli-Spezialisten gegenüber Auftraggebern, Behörden und Krankenkassen vertreten.

Mit einer Ausstellung von Inklusionstaxis im Juni 2021 hat der Landesverband seine Aktivitäten hinsichtlich der barrierefreien Mobilität begonnen. (Foto: Dietmar Fund)
Mit einer Ausstellung von Inklusionstaxis im Juni 2021 hat der Landesverband seine Aktivitäten hinsichtlich der barrierefreien Mobilität begonnen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. hat in einer Vorstandssitzung im Juni 2022 einen Fachausschuss mit dem Namen BFM Barrierefreie Mobilität gegründet. Ihn leiten die Mitglieder Jörg Hildebrandt, Geschäftsführer der SBS Fahrdienst München GmbH, und Christian Jerusalem, Geschäftsführer der viamed Krankenfahrten München GmbH.

Laut dem Vorsitzenden Thomas Kroker soll der Ausschuss Abläufe und die Verfügbarkeit barrierefreier Mobilität mit Taxis oder Mietwagen in Bayern verbessern. Seine Aufgabe bestehe daher in der Koordination und Kooperation mit Kostenträgern wie Krankenkassen oder Rentenversicherungen auf der einen Seite und Kliniken sowie Reha-Einrichtungen auf der anderen Seite. Außerdem solle sich das Gremium für einheitliche Fahrpreise und eine leistungsgerechte Bezahlung einsetzen.

Unternehmerinnen und Unternehmer, die in dieser Sparte tätig sind oder tätig werden wollen und Interesse an einer Mitarbeit haben, können sich per E-Mail bfm@taxi-bayern.de melden. Für diesen Personenkreis möchte der Landesverband auch die „Initialzündung“ zur Gründung einer Taxi-Erfa-Gruppe „Inklusion“ geben. Sie soll sich in Kürze mit Unterstützung der Taxi-Zentrale Nürnberg eG in deren Schulungszentrum erstmals persönlich treffen.

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