ACE+GTÜ: Sommerreifen werden immer besser

Im Sommerreifentest 2021 schnitten fünf von neun Kandidaten mit dem Prädikat sehr empfehlenswert ab.

Der VW Golf der achten Generation war das Testfahrzeug. (Foto: GTÜ/Tschovikov)
Der VW Golf der achten Generation war das Testfahrzeug. (Foto: GTÜ/Tschovikov)
Dietmar Fund

Nach der Faustregel, Winterreifen nur von Oktober bis Ostern aufzuziehen, kommt der aktuelle Sommerreifentest schon auf der letzten Rille daher, den die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und die Autoclubs ACE und ARBÖ am 25. März 2021 veröffentlicht haben. Sie haben sich dieses Mal neun Sommerreifen der Dimension 225/45 R 17 vorgenommen. Sie kommt unter anderem beim Skoda Octavia, beim Toyota Corolla und bei der C-Klasse zum Einsatz, die auch als Taxis und Mietwagen eingesetzt werden.

Testsieger wurde der Nexen N´Fera Sport SU2 als zweitgünstigster Reifen im Testfeld. Dicht auf den Fersen war ihm der Nokian Wetproof, der ebenfalls zu den preiswerteren Modellen zählt. Fünf der getesteten Reifen erreichten das Prädikat „sehr empfehlenswert“, die vier restlichen stuften die Tester als „empfehlenswert“ ein. Ihrer Meinung nach zeigen die Ergebnisse, dass die Sommerreifen immer besser werden.

Die größten Unterschiede zwischen den Kandidaten zeigten sich beim Bremsen auf nasser Fahrbahn. Hier stand das Testfahrzeug mit dem Michelin-Reifen am schnellsten, der am teuersten war.

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