Ford liefert Kompakt-SUV Kuga PHEV weiter mit Förderbonus

Die Variante mit Plug-in-Hybrid-Antrieb wird entweder noch 2022 oder auch im Jahr 2023 mit dem Förderbonus von 6.750 Euro ausgeliefert.

Für den Übergang in die Elektromobilität könnte der Ford Kuga Plug-in-Hybrid ein schnell realisierbarer Zwischenschritt sein. (Foto: Dietmar Fund)
Für den Übergang in die Elektromobilität könnte der Ford Kuga Plug-in-Hybrid ein schnell realisierbarer Zwischenschritt sein. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Aufgrund der derzeitigen langen Lieferzeiten in der gesamten Automobilindustrie könnte der Kompakt-SUV Ford Kuga PHEV für Taxi- und Mietwagenbetriebe eine interessante, schnell lieferbare Alternative sein, wenn ein verunfalltes Fahrzeug ersetzt werden muss. Die Kölner kündigen nämlich an, dass von ihm noch 2022 kurzfristig vorkonfigurierte Lagerfahrzeuge lieferbar seien, womit der „Umweltbonus“ von 6.750 Euro (brutto) gesichert ist, wenn man das Fahrzeug noch 2022 zulässt.

Für Kuga PHEV mit Wunschausstattung, die erst 2023 und damit nach dem Wegfall der staatlichen Förderung zugelassen werden, versprechen die Kölner, weiterhin die vollen 6.750 Euro von der Rechnung abzuziehen. Der Betrag enthält bekanntlich bereits einen Herstelleranteil, den Ford also hier nur deutlich vergrößert.

Der Ford Kuga Plug-in-Hybrid wird von einem Vierzylinder-Benziner mit 2,5 Litern Hubraum angetrieben, der über ein prinzipiell stufenlos variables CVT-Getriebe mit einem Elektromotor zusammenarbeitet. Beide zusammen erzeugen eine Systemleistung von 165 kW/225 PS. Der Strom aus der Wechselstrom-Steckdose oder der Wechselstrom-Wallbox wird in einem 14,4 kWh großen Akku gespeichert, mit dem der Kuga PHEV gemessen nach dem aktuellen WLTP-Zyklus bis zu 65 Kilometer weit kommen soll. Sobald dieser Speicher erschöpft ist, verhält sich das Fahrzeug wie ein Vollhybrid und fährt teilweise elektrisch, weil beim Gaswegnehmen und Verzögern Bewegungsenergie durch Rekuperation zurückgewonnen wird. Auf längeren Strecken soll der Kuga PHEV vergleichbare Reichweiten wie Benziner oder Dieselmodelle erzielen können.

Den Ford Kuga der neuesten Generation gibt es nach wie vor nicht mit einem Taxi- oder Mietwagen-Paket über den Entwicklungs- und Umrüstpartner INTAX. Da Ford die für das Konformitätsverfahren nötigen Unterlagen herausgibt, kann er aber immerhin von einschlägig bekannten Umrüstern individuell zum Taxi oder Mietwagen umgebaut werden.

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