Mazda bleibt bei seiner Taxi-Abstinenz

Auch das Erscheinen des ersten Plug-in-Hybriden ändert nichts am Desinteresse gegenüber dem Taxi- und Mietwagengewerbe.

Wie der neue Plug-in-Hybrid Mazda CX-50 PHEV im Ganzen aussieht, kann Taxi- und Mietwagenbetrieben herzlich egal sein. (Foto: Mazda)
Wie der neue Plug-in-Hybrid Mazda CX-50 PHEV im Ganzen aussieht, kann Taxi- und Mietwagenbetrieben herzlich egal sein. (Foto: Mazda)
Dietmar Fund

Für den 8. März 2022 hat Mazda die Premiere seines ersten Plug-in-Hybriden namens CX-60 PHEV angekündigt und für später einen CX-80 mit drei Sitzreihen und sieben Sitzplätzen. Dennoch müssen sich Taxi- und Mietwagenunternehmer und –unternehmerinnen keine Hoffnungen auf ein aufflammendes Interesse an ihnen machen. Das hat eine Nachfrage von taxi heute bei der Presseabteilung in Leverkusen ergeben.

Sie schrieb wörtlich „Ein (Wieder-) Einstieg in das Taxigeschäft ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant“. Damit erübrigt sich für taxi heute auch weiterhin jegliche Berichterstattung über neue Mazda-Modelle, die potentiell für den Einsatz als Taxi oder Mietwagen geeignet sein könnten. Anders als Modelle von Opel und Ford kann man Mazda-Modelle nicht individuell zum Taxi oder Mietwagen nachrüsten lassen, weil der Hersteller die für eine Konformitätsprüfung erforderlichen Dokumente nicht an Umrüster herausgibt.

Wie von taxi heute mehrfach berichtet, war Mazda einst der Pilotkunde für die Entwicklung und Serienfertigung von Taxis und Mietwagen bei der „verlängerten Werkbank“ INTAX in Oldenburg. Die Marke war zu dieser Zeit der führende Importeur.

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