Taxi- und Mietwagenunternehmer, die gerne Motorrad fahren, sollten einmal einen Kurztrip ins österreichische Hochgurgl am Fuße des Timmelsjochs in Betracht ziehen. Dort betreiben die Zwillingsbrüder Alban und Attila Scheiber seit dem Frühjahr 2016 ihr „Motorcycle Museum“. Sie nennen das auch architektonisch interessante Gebäude „Top Mountain Crosspoint“.
Auf der ausgedehnten oberen von zwei Ebenen haben die Brüder um ihre ersten Motorräder herum eine stattliche Sammlung von derzeit 230 Motorrädern aufgebaut. Unter ihnen sind natürlich so bekannte Japaner wie Honda, Kawasaki, Suzuki oder Yamaha und bekannte Europäer wie Peugeot, aber auch heute ziemlich exotisch anmutende Marken wie Gnome et Rhone, Monet et Goyon oder Terrot. Im viel kleineren Untergeschoß stellt das Museum Offroad-Fahrzeuge aus.
Im angrenzenden Restaurant-Trakt bietet das Museum innen 400 Plätze und außen bei schönem Wetter noch einmal so viele. Stilvoll dekoriert sind die Holzmöbel mit aufgehängten und aufgestellten Zweirädern. Auf der Homepage des Museums kann man sich einen Eindruck von dem Ensemble verschaffen, in das auch die Talstation einer Bergbahn integriert ist. Hochgurgl liegt am nördlichen Anfang der Timmelsjochstraße, die von Österreich ins italienische Südtirol führt.
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