Die E-Klasse soll mehr aufs Wort hören

Mercedes-Benz will die Sprachsteuerung Linguatronic für die E-Klasse deutlich verbessert haben.
Die bisher schon recht gute Linguatronic (hier in der aktuellen C-Klasse) will Mercedes-Benz für die E-Klasse weiter verbessert haben. (Foto: Dietmar Fund)
Die bisher schon recht gute Linguatronic (hier in der aktuellen C-Klasse) will Mercedes-Benz für die E-Klasse weiter verbessert haben. (Foto: Dietmar Fund)

Neben dem Infotainment und dem Navi kann man mit der Sprachsteuerung Linguatronic in der E-Klasse von Mercedes-Benz künftig auch Fahrzeugfunktionen steuern. So kann man beispielsweise die Einstellung der Klimaanlage regeln, die man in guten Taxis eigentlich schnell über Tasten oder Drehregler verändern können sollte. Interessanter ist da schon, dass der Fahrer auch das aktuell gültige Tempolimit abfragen oder sich nach der Restreichweite erkundigen kann.

Damit der Sprachdialog nicht wie bei manchen Marken schnell im Dickicht weniger ganz klar umrissener Befehle endet, haben die Entwickler für bis zu 450 Sprachbefehle je nach Ausstattung auch Alternativen hinterlegt. Als Unterstützung zeigt der Bildschirm während des Dialogs ähnlich einem Teleprompter für Politiker und Moderatoren mögliche Befehle an.

Damit es dem Taxifahrer nicht auf Dauer zu langweilig wird, bekommt er die Antworten in drei bis vier inhaltlich gleichen, aber unterschiedlich formulierten Sätzen. Der bisweilen recht umständlichen Sprachsteuerung darf man in der E-Klasse sogar ins Wort fallen, ohne dass es heißt „Ich habe Sie nicht verstanden!“
 

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