Mehr Sichtbarkeit fürs Taxi: VSPV fordert Nationalen Tag des Taxifahrers

Der Internationale Tag des Taxifahrers am 22. März bleibt in Deutschland bislang weitgehend unbeachtet. Das will der Branchenverband VSPV ändern – mit der Forderung nach einem Nationalen Tag des Taxifahrers, mehr politischer Aufmerksamkeit und einer bundesweiten Initiative für mehr Anerkennung, bessere Rahmenbedingungen und echte Mobilitätsgerechtigkeit.

Laut VSPV sollte es einen nationalen Taxi-Tag geben.| Foto: VSPV
Laut VSPV sollte es einen nationalen Taxi-Tag geben.| Foto: VSPV

Am kommenden Sonntag ist wieder der Internationale Tag des Taxifahrers - wie jedes Jahr am 22. März. Und das Schlimme sei: Keiner bekomme es mit, weil dieser Tag in Deutschland derzeit noch keinerlei Bedeutung habe.

„Und das ist angesichts der Bedeutung der mittelständischen Taxi- und Mietwagengewerbes für eine nachhaltige und soziale Mobilität in unserem Land nicht nachvollziehbar und vollkommen inakzeptabel. Das Taxi ist wie ein Stück Heimat auf Zeit für die Kunden.“ so Patrick Meinhardt, der als Generalbevollmächtigter und Leiter des Hauptstadtbüros des Mobilitätsverbandes VSPV dafür nur noch ein Kopfschütteln hat.

Der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs in NRW ( VSPV ) will dies ändern und dafür eine bundesweite Initiative ergreifen, die der Vorsitzende Jörg Füchtenschnieder so beschreibt:

„Ein Tag, der Papiertiger ist, bringt unserer gebeutelten Branche nichts. Deswegen ist unser Vorschlag als VSPV: Machen wir aus dem nebulösen Internationalen Tag des Taxifahrers doch einen Nationalen Tag des Taxifahrers und sagen einfach mal all`den Taxiunternehmen und Fahrerinnen und Fahrer Danke für Ihr Engagement. Unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sollten alle Verbände, Förderer und Freunde des Taxi- und Mietwagenwesens an diesem Tag spürbar machen, mit wieviel Herzblut, mit wieviel Liebe, mit wieviel Begeisterung Taxifahrer und Taxiunternehmer diesen Dienst am Menschen leben.“

Der Geschäftsführer Sascha Waltemate sieht in solch einer Initiative eine großartige Chance:

„Es muss einen zentralen Aktionstag in Berlin und zeitgleich in allen Landeshauptstädten geben - und damit starten wir im kommenden Jahr 2027! Hierbei geht es darum, die Bedeutung der Branche ins Zentrum zu rücken - von den Tarifkorridoren über die Mindesttarife, vom ÖPNV-Taxi über das Inklusionstaxi. Nur mit dem Taxi können wir echte Mobilitätsgerechtigkeit gerade zu den Abendstunden und am Wochenende im ländlichen Bereich wie auch in den Außenbezirken von Städten erreichen. Hierzu braucht es einen Mobilitätspakt von Bund, Ländern und Kommunen zusammen.“

Für Füchtenschnieder, Waltemate und Meinhardt ist eines klar:

„Taxifahren ist ein Dienst am Menschen. Taxifahren ist nicht einfach nur ein Beruf, es ist eine Leidenschaft, es ist für viele wie eine Berufung, es ist eine Lebenshaltung. Taxifahrer sind aufmerksame Lebensabschnittsbegleiter. All`das muss und sollte in einem Nationalen Tag des Taxifahrers gewürdigt werden.“

 

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