Taxi-Prozess: Vergewaltiger in Potsdam verurteilt

Anfang des Jahres wurde eine Berliner Taxifahrerin vergewaltigt und bedroht. Heute wurde der Täter vor dem Potsdamer Landgericht verurteilt.
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Gut sieben Monate ist es her, dass Manuel G. in das Taxi einer Berliner Kollegin stieg und sich nach Kleimachnow bei Potsdam fahren lassen wollte. Unterwegs zwang er die Fahrerin, in ein abgelegenes Waldstück zu fahren, um sie dort zu vergewaltigen und ihr mit dem Tode zu drohen (wir berichteten). Anschließend musste das Opfer ihn zum Stahnsdorfer Damm in Kleinmachnow fahren.

Dem Täter gelang zunächst die Flucht. Anhand von DNA-Spuren konnte der vorbestrafte Vergewaltiger allerdings nach sechs Wochen von der Polizei überführt werden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Nach aktuellen Angaben des Landgerichts Potsdam, wurde Manuel G. heute wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit Körperverletzung und versuchtem sowie vollendetem Diebstahl zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Außerdem wurde die Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung angeordnet.

Laut Medienberichten handelt es sich bei bei Manuel G. um einen Wiederholungstäter. Bereits 2003 hatte er vor dem Berliner Tierpark eine 23-jährige Studentin vergewaltigt und wurde dafür zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Auch vor diesem Vergehen soll der Angeklagte Sexualstraftaten begangen haben. Die vom Gericht bestellte psychologische Sachverständige schätzte das Risiko, dass Manuel G. erneut Frauen vergewaltigen könnte, als erhöht ein.

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