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Opels Entwicklungszentrum entwickelt für die Gruppe

Die Rüsselsheimer sollen für die Marken der PSA-Gruppe vor allem ihr Know-how bei Fahrwerken und Sitzen mit einbringen.

Bei einem TecDay verkündete Opel-Entwicklungschef Christian Müller die neuen Perspektiven des Entwicklungszentrums von Opel. (Foto: Opel)
Bei einem TecDay verkündete Opel-Entwicklungschef Christian Müller die neuen Perspektiven des Entwicklungszentrums von Opel. (Foto: Opel)
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Das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum von Opel soll in den Entwicklungsverbund der PSA-Gruppe seine Stärken bei sportlichen Fahrwerken und für Ergonomie-Sitze einbringen, die von der Aktion Gesunder Rücken zertifiziert sind. In seine Zuständigkeit fallen auch die Anpassung von Fahrzeugmodellen an den amerikanischen Markt, die Entwicklung aller Fahrzeuge der Marken Opel und Vauxhall sowie die Entwicklung von Benzinmotoren für die gesamte Gruppe. Das verkündete der PSA-Konzern Mitte Juni 2018.

Nach und nach sollen alle Opel-Modelle auf Konzernplattformen umgestellt werden, auf die 60 Prozent der Materialkosten eins jeden Modells entfallen. Das solle bei der Entwicklung neuer Modelle 20 bis 50 Prozent der Entwicklungskosten einsparen, verkündete Opel-Chef Michael Lohscheller. Diese „Multi-Energy-Plattformen“ umfassen die Bodengruppe, das Fahrwerk, verschiedene Antriebsbausteine sowie die Grundarchitektur der Elektrik und der Elektronik.

Für die Taxi-Modelle wichtig ist die Plattform EMP2. Diese „Efficient Modular Platform“ Nummer zwei ist beispielsweise die Basis des Kompakt-SUV Opel Grandland X, aber auch der Transportermodelle Opel Combo/Citroen Berlingo und Citroen Jumpy. Diese Plattform wird auch die Basis von Plug-in-Hybriden, von denen die ersten erst 2020 kommen sollen. Außerdem erscheint auf ihrer Grundlage 2019 der neue Transporter Vivaro, der ein umgelabelter Citroen Jumpy ist.

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