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Taxi-Vermittler fms plant Fiskallösung für Nicht-Kunden

Auch wer seine Taxis nicht über fms vermitteln lässt, soll bald zwei Pakete der Österreicher buchen können.

Bei Dieter Janoth (r.) informierte sich auch Edo Diekmann vom Landesamt für Steuern Niedersachsen. (Foto: Dietmar Fund)
Bei Dieter Janoth (r.) informierte sich auch Edo Diekmann vom Landesamt für Steuern Niedersachsen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Das österreichische Unternehmen fms Austrosoft wird demnächst ein Fiskalportal auch für Taxiunternehmen anbieten, die ihre Fahrzeuge nicht über das Vermittlungssystem der Firma disponieren. Sie bräuchten dafür Smartphones von fms sowie das SmartHUBX. Es dient als Bindeglied zwischen dem Taxameter, dem Quittungsdrucker und dem PinPad für das bargeldlose Bezahlen. Da es über Bluetooth angeschlossen wird, sind keine zusätzlichen Verkabelungen nötig. Das berichtete Dieter Janoth als Aussteller bei der Informationsveranstaltung des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) am 18. August 2018 gegenüber taxi heute.

Die „fms-Fiskallösung“ gibt es bislang für angeschlossene Taxizentralen in zwei Versionen. Das Modul 1 „Digitale Grundaufzeichnung“ übernimmt Taxameterdaten und schickt sie ins fms-Fiskal-Rechenzentrum. Der Unternehmer kann sie über ein Web-Portal abrufen. Das gilt auch für das Modul 2 namens „Registrierkasse“. Es zeichnet unter anderem auch die Umsatzsteuersätze auf und erlaubt die Arbeitszeiterfassung mit Pausen. Die vom TÜV SÜD zertifizierte Lösung sei noch nicht frei, weil fms noch an der Umsetzung einiger Wünsche bestehender Kunden arbeite, erklärte der fms-Vertreter.

Dieter Janoth sitzt in Hamm und ist für den Vertrieb in Deutschland zuständig. Wie er erzählte, war er früher einmal selbst Taxiunternehmer, Vorstand der Taxizentrale Münster und Geschäftsführer bei Heedfeld.

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