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GLC mit Brennstoffzelle wäre ein leises Taxi

Daimler präsentierte die ersten Modelle seiner Marke EQ und damit unter anderem ein Taxi-taugliches Brennstoffzellen-Fahrzeug.

Ende Oktober soll der erste F-Cell über ein Full-Service-Leasing-Modell ausgeliefert werden. (Foto: Dietmar Fund)
Ende Oktober soll der erste F-Cell über ein Full-Service-Leasing-Modell ausgeliefert werden. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Am 9. Oktober 2018 präsentierte der Daimler-Konzern in der Wagenhalle in Stuttgart-Feuerbach seine Elektrifizierungsstrategie und sein neuestes Brennstoffzellen-Auto. Das ist ein Abkömmling der kompakten Kreuzung zwischen SUV und Kombi namens GLC und hat den Namenszusatz F-Cell bekommen.

Bei ihm handelt es sich praktisch um die Karosserie des soeben überarbeiteten GLC, bei der nur die Rücksitzbank um drei Zentimeter höher gelegt wurde, um Platz für den darunter quer liegenden dicken Wasserstofftank zu schaffen. Ein zweiter mit viel kleinerem Umfang liegt da, wo normalerweise die Kardanwelle verlaufen würde. Sie ist in diesem Fall überflüssig, weil der Elektromotor die Hinterachse antreibt. Vorn nimmt die Brennstoffzellen-Mimik praktisch den Raum eines normalen Verbrennungsmotors ein. Dessen Motorraum-Aufhängung wurde ebenso übernommen wie die Hinterachse eines anderen Modells.

Der elektrisch angetriebene Kompakt-SUV mit dem 155 kW leistenden Elektromotor läuft sehr leise. Wegen der aufgezogenen 20-Zoll-Räder rollte das Brennstoffzellen-Fahrzeug aber bockig über Schlaglöcher und Kanaldeckel. Die bequemen Einstiege und das Platzangebot der GLC-Variante auch im Fond passen gut zum Taxi-Einsatz. Der Kofferraumboden liegt wegen der Fahrbatterie  im F-Cell ein paar Zentimeter höher.

Einen ausführlichen Bericht über die Elektrostrategie des Daimler-Konzerns und seine neue Marke EQ bringt taxi heute in der der Dezember-Ausgabe.

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