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BZP stellt Tarifanhebungsrechner vor

Eine Excel-Tabelle soll für Taxiunternehmer und Genehmigungsbehörden herunterladbar sein.
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Dietmar Fund

Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) stellte im öffentlichen Teil seiner Mitgliederversammlung am 2. Juni 2014 in Leipzig einen Tarifanhebungsrechner vor. Es handelt sich um eine Excel-Tabelle, die der Sachverständige Volker Wilken von der Industrie- und Handelskammer Oldenburg entwickelt hat. Er führt in einem Ordner mit Voreinstellungen seitens des BZP vor, wie weit der örtliche Taxitarif angehoben werden müsste, wenn die Unternehmer den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde erwirtschaften wollen. Dazu können die Unternehmer ihre individuellen Daten eintragen.

Möglich ist es dabei auch, Wechselwirkungen zwischen dem Grundbetrag und dem Preis pro Kilometer deutlich zu machen. Auch die Auswirkungen eines preiswerteren Fahrzeugs oder eines zweiten Fahrers lassen sich leicht nachvollziehen. In einer zweiten Mappe können Unternehmer, die in der Kostenrechnung schon topfit sind, vollständig auf eigene Daten setzen.

BZP-Präsident Müller riet den Delegierten der Landesverbände und der Taxizentralen, den Tarifanhebungsrechner auch ihren Genehmigungsbehörden zu empfehlen. Die Länderministerien sollten jetzt keine langwierigen Gutachten mehr in Auftrag geben, denn selbst die gewieftesten Gutachter könnten nicht abschätzen, was erhöhte Tarife bei den Kunden bewirkten.

Der Tarifanhebungsrechner soll ab dem 4. Juni 2014 auf der Internetseite des BZP herunterladbar sein (www.bzp.org).

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