Beim BZP: Ein dickes Lob für mytaxi

Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses lobte beim Parlamentarischen Abend des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP) die App mytaxi.
Martin Burkert (SPD) lobte mytaxi, aber auch den Weitblick des BZP-Präsidenten. (Foto: Dietmar Fund)
Martin Burkert (SPD) lobte mytaxi, aber auch den Weitblick des BZP-Präsidenten. (Foto: Dietmar Fund)
Bei ihm als dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags kämen immer wieder Beschwerden über schmutzige Taxis und unfreundliche Taxifahrer an, die Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigten. In diesem Zusammenhang sei die App mytaxi herauszuheben. Sie lege großen Wert auf Pünktlichkeit und Sauberkeit und biete über die Fahrer-Bewertung eine Qualitätskontrolle im Nachhinein. Das sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert beim Parlamentarischen Abend des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP). Er fand am 19. Oktober 2016 in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin statt.

Burkert erklärte dort auch, er hege große Sympathien für das Taxi-Gewerbe, seit er in Nürnberg auch in Taxi-Kommissionen mitgearbeitet habe. Wichtig sei es, dass die Branche neue Trends setze, indem sie die Bedürfnisse ihrer Kunden erkenne und als erster umsetze. Findige Unternehmer würden sicher Modelle entwickeln, die dem geltenden rechtlichen Rahmen entsprechen. Wenn man dem Kunden eine bessere Leistung biete, greife er dafür auch tiefer in die Tasche. Burkert forderte die Taxiunternehmer dazu auf, aktiv zu gestalten, und sagte, Michael Müller als Präsident des BZP tue dies bereits.

Der Ausschussvorsitzende plädierte dafür, über flexible Preismodelle nachzudenken, um etwa Schwachlastzeiten besser zu füllen oder um Flughafentransfers, die heute oft sehr teuer seien, zu bestimmten Zeiten billiger anzubieten und sie so dem Taxi-Gewerbe zu erhalten. Zu verbessern seien auch die Rahmenbedingungen für bessere Mobilitätsübergänge auch zu Taxis innerhalb eines Deutschland-Takts.

Gegenüber taxi heute sagte Burkert, es dürfe keine Denkverbote geben. Die Uber-Problematik habe sich durch die Klagen des Gewerbes beruhigt, sonst hätte der Verkehrsausschuss sich intensiver mit der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes befassen müssen. Er glaube nicht, dass dies bis zur Bundestagswahl 2017 noch geschehe, aber in der nächsten Legislaturperiode sei das Thema sicher auf der Tagesordnung. Derzeit sei der Bundesverkehrswegeplan das beherrschende Thema.

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