Auch das neue Model Y kann Teslas Absturz nicht stoppen
Die Flaute beim kalifornischen E-Auto-Pionier Tesla hat auch im April angehalten. Und offenbar hat diese nicht nur mit dem Modellwechsel beim Bestseller Model Y zu tun. Denn der technisch und optisch deutlich verbesserte Elektro-SUV fand gerade einmal 639 Abnehmer, laut Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts für den April – weniger als halb so viele wie im Vormonat. Zum ersten Mal seit Jahren rangiert das Model Y damit nicht mehr unter den 20 meistverkauften Elektroautos in Deutschland, sondern muss sich sogar hinter wenig gefragten E-Modellen wie dem VW ID.Buzz oder dem Ford Explorer auf Platz 26 einreihen. Noch dürftiger hat sich das Model 3 verkauft, das mit 238 Fahrzeugen geradezu nach hinten durchgereicht wird. Die Oberklassemodelle X und S wurden in Deutschland fast gar nicht registriert, zwölf Fahrzeuge weist die Statistik.
„Tesla ist langweilig geworden“, erklärt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des CAR-Instituts in Bochum gegenüber dem Handelsblatt. Es fehlen neue Modelle, denn der Cybertruck werde in Europa nicht verkauft, das neue Model Y sei bestenfalls ein Facelift, meint Dudenhöffer. Zudem schlagen die politischen Eskapaden des Tesla-Chefs auf das Image durch.
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