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ZF bremst vor Abbiege-Kollision automatisch

Zwei neue Fahrerassistenzsysteme sollen in der Stadt und am Ende von Autobahnstaus Unfälle verhindern.

Um Fußgänger vor Abbiegeunfällen zu bewahren, kombiniert ZF die Frontkamera mit Fronteckradaren und greift in die Bremse ein. (Abb.: ZF)
Um Fußgänger vor Abbiegeunfällen zu bewahren, kombiniert ZF die Frontkamera mit Fronteckradaren und greift in die Bremse ein. (Abb.: ZF)
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Dietmar Fund

Der Zulieferer ZF möchte mit einem automatischen Notbremsassistenten verhindern, dass Autofahrer beim Abbiegen Fußgänger oder Radfahrer übersehen. Dafür spannt ZF die Frontkamera, zwei Fronteckradare und das Bremssystem zusammen. So soll die Elektronik sicher querende Fußgänger erkennen und eine Notbremsung einleiten.

Ein zweiter neuer „Assistent“ soll Auffahrunfälle an unübersichtlichen Stauenden verhindern. Die Assistenzfunktion ACA – das Kürzel steht für „Automated Collision Avoidance“,  zu Deutsch aktive Kollisionsvermeidung – soll bis 130 km/h solche Gefahrensituationen rechtzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten, sofern der Fahrer nicht in Sekundenschnelle selbst reagiert.

Ist das Stauende noch weit genug entfernt, leitet das System eine herkömmliche Notbremsung ein. Wenn es dafür zu spät ist, soll es ein Ausweichmanöver auf eine freie Spur einleiten. Wohl dem, der dann noch eine freie Standspur oder einen leeren Fahrstreifen zur Verfügung hat. ZF kombiniert für diese Funktion ein Frontradar und die Frontkamera, die die Basis der meisten heute gängigen Fahrerassistenzsysteme ist.

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