Ford bringt Insassen-Warnung für den Fahrgastraum

Das System soll verhindern, dass man unbeabsichtigt Kinder, Haustiere oder Wertgegenstände zurücklässt und die dann durch Hitze geschädigt werden.

Wie heiß es in einem verschlossenen Fahrzeug wird, zeigt Ford anhand eines Hundes aus Eis. (Foto: Ford)
Wie heiß es in einem verschlossenen Fahrzeug wird, zeigt Ford anhand eines Hundes aus Eis. (Foto: Ford)
Dietmar Fund

Wenn der Fahrer bestimmter Pkw und Transporter von Ford vor Fahrtantritt eine der hinteren Türen geöffnet hat, erinnern ihn nach dem Ausschalten der Zündung ein optischer Warnhinweis und ein Warnton daran, vor dem Verriegeln des Fahrzeugs die Rücksitze zu überprüfen. Mit dieser „Fond-Insassenwarnung“ möchten die Kölner verhindern, dass in hitzigen Situationen versehentlich Kleinkinder und Haustiere im Wagen vergessen werden, die in sommerlicher Hitze sehr schnell Gesundheitsschäden davontragen. Abgesehen davon soll das System auch an hitzeempfindliche Wertgegenstände wie Laptops oder Kameras erinnern, die man vielleicht auf einen Rücksitz gelegt hat.

Die Fond-Insassenwarnung ist bereits beim Mittelklassemodell Ford Mondeo Hybrid, den Vans Galaxy und S-Max sowie bei den Hochdach-Kombis Transit und Tourneo Connect erhältlich, die auch mit einem Taxi-Paket von INTAX bestellbar sind. Für den neue Kuga gibt es das System ebenfalls, doch für den wurde bisher noch kein Taxi- oder Mietwagen-Paket in Auftrag gegeben.

Ford hat bei Versuchen ermittelt, dass bei einer sommerlichen Außentemperatur von 35 Grad Celsius schon nach 19 Minuten im Innenraum 50 Grad Celsius herrschen. Als Ursache dafür nennen die Kölner, dass die UV-Sonnenstrahlung durch die Scheiben hindurch auf Sitze und Armaturenträger trifft und dort in Wärmestrahlung umgesetzt wird, die nicht durch die Scheiben austreten kann.

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