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Niedersächsische Taxler denken über Elektrotaxis nach

Laut einer Umfrage des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbes Niedersachsen können sich viele Unternehmer vorstellen, mit Strom zu fahren. Die meisten halten eine eigene Stromtankstelle für erforderlich.
Wie Bednarz Elektro Taxi aus Bochum halten auch die Niedersachsen eine eigene Ladestation für nötig. (Foto: Dietmar Fund)
Wie Bednarz Elektro Taxi aus Bochum halten auch die Niedersachsen eine eigene Ladestation für nötig. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Elektrotaxis werden dann sinnvoll, wenn praxisgerechte Fahrzeuge, eine leistungsfähige öffentliche und private Ladeinfrastruktur und eine finanzielle Förderung der Fahrzeuganschaffung zusammentreffen. Der Wiederverkauf und die Entsorgung der Batterie könnten Stolpersteine auf dem Weg in die Elektromobilität werden. Dieses Fazit zieht der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) nach einer Umfrage unter seinen Mitgliedern, an der sich rund 140 Taxiunternehmer beteiligt haben.

Etwa 60 Prozent der Befragten haben sich bereits mit dem Einsatz von elektrisch angetriebenen Taxis oder Mietwagen gedanklich befasst und die Hälfte aller Antwortenden konnte ihn sich vorstellen. Nur 30 Prozent erklärten, die Elektromobilität mache für sie keinen Sinn.

Mehr als 74 Prozent gehen von einer betriebseigenen Ladestation aus, 64 Prozent der Befragten erwarten eine öffentliche Ladeinfrastruktur an Taxi-Halteplätzen und speziellen Parkplätzen. Ein vom Verband nicht näher bezifferter „Großteil“ der Befragten erwartet die Förderung der Fahrzeuganschaffung mit 20 und 25 Prozent des Kaufpreises. Offenbar ist die Förderung des Betriebs der Elektrofahrzeuge demgegenüber kein Thema, nach der sich der GVN ebenfalls erkundigt hatte.
 

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