Mit einem Adventsbrief fällt man eher auf

Die Inhaberin eines Briefstudios schlägt Taxi- und Mietwagenunternehmern vor, sich schon zum 1. Advent und nicht erst zu Weihnachten bei guten Kunden in Erinnerung zu bringen.
Sylke Schröder formuliert mit ihrem BriefStudio wichtige Briefe und E-Mails, die bei Kunden gut ankommen sollen. (Foto: Anja Kiewitt)
Sylke Schröder formuliert mit ihrem BriefStudio wichtige Briefe und E-Mails, die bei Kunden gut ankommen sollen. (Foto: Anja Kiewitt)

Wer sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer kurz vor dem Jahresende bei guten Kunden in Erinnerung bringen möchte, sollte einmal überlegen, rechtzeitig zum 1. Advent einen gut überlegten Brief zu verschicken und den mit einer „physischen Beigabe“ zu versenden. Das könnte zum einen ein Adventskalender sein, zum anderen vielleicht das Rezept der eigenen Lieblingsplätzchen oder regional erzeugte Lebensmittel. Wenn man auf diese Weise auf das vergangene Jahr zurückblickt oder einen Ausblick auf das kommende Jahr gibt, geht man nicht in der Briefflut zu Weihnachten unter. Diesen Ratschlag gab Sylke Schröder, Inhaberin des BriefStudios im thüringischen Ettersburg, beim Redaktionsbesuch bei taxi heute.

Schröder war in ihrem Erstberuf Sekretärin und hat danach 23 Jahre lang im Bankwesen gearbeitet, zuletzt als Vorstand für Kommunikation der Ethikbank. Vor zwei Jahren hat sie sich mit ihrem BriefStudio selbständig gemacht. Heute arbeitet sie auch im Auftrag kleiner Betriebe, zum Beispiel für Einzelhändler oder Handwerker, die man mit den oft familiären Taxi- und Mietwagenunternehmen vergleichen kann.

Ihre Dienstleistungen beginnen beim Ausformulieren eines einzigen Briefes. Wer sich eine halbe Stunde Zeit für das Briefing nimmt und mit Schröder zusammen die Kernbotschaft herausarbeitet, bekommt einen ausformulierten Textvorschlag, den er nochmals korrigieren kann. Das kostet pauschal 250 Euro. Sylke Schröder berät Unternehmen aber auch bei der Konzeption ihrer gesamten Korrespondenz, die auch E-Mails beinhaltet. Diese „Briefstilberatung“ wird nach Aufwand berechnet. In größere Betriebe, etwa in Taxizentralen, würde sie auch zur Inhouse-Schulung kommen. Erleben kann man sie auch als Referentin zum Beispiel für Industrie- und Handelskammern.

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