Volkswagen baut quer
Hinter dem Modularen Querbaukastens (MQB) verbirgt sich eine flexible Fahrzeugarchitektur, dank der alle Pkw von VW, Seat, Škoda und Audi mit quer eingebauten Motoren auf gleicher technischer Basis gefertigt werden und somit markenübergreifend gemeinsam produziert werden können.
Das Baukasten-System verbindet vereinheitlichte Technikmaße wie den Abstand zwischen Gaspedal und der vorderen Radmitte mit variablen Parametern, etwa beim Radstand, den Spurbreiten und den Radgrößen. Dazu soll es möglich sein, neben den herkömmlichen Verbrennungsmotoren auch alternative Antriebe wie Erdgas, Hybrid oder Antriebskomponenten für Elektrofahrzeuge in identischer Lage einzubauen.
Dank der neuen flexiblen Fahrzeugarchitektur werden Fahrzeuge künftig mehr Platz im Innenraum, eine verbesserte Sicherheit, ein verringertes Gewicht und verbrauchsgünstigere Motoren erhalten, verspricht Volkswagen. Zudem sollen die Preisvorteile in der Produktion in Form einer besseren Ausstattung mit serienmäßigen Extras an den Kunden weitergegeben werden.
Erste neue Modelle auf der Basis des Modularen Querbaukastens sind laut VW der Nachfolger des aktuellen Audi A3 und die nächste Golf-Generation. Später soll MQB dann auch in taxirelevanten Modellen wie dem Passat, dem Touran und dem Sharan zum Einsatz kommen.
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