TMV fordert Neuausrichtung des Autogipfels und klare Linie in der Mobilitätspolitik

Der Taxi- und Mietwagenverband kritisiert fehlende Ergebnisse des jüngsten Autogipfels. Er verlangt stabile Förderbedingungen für alternative Antriebe und ein Ende des Verbrenner-Aus, um Planungssicherheit und Innovationskraft im Mittelstand zu stärken.

Der Taxi- und Mietwagenverband kritisiert den Autogipfel und fordert verlässliche Förderpolitik sowie Technologieoffenheit. | Foto: TMV
Der Taxi- und Mietwagenverband kritisiert den Autogipfel und fordert verlässliche Förderpolitik sowie Technologieoffenheit. | Foto: TMV

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hat den jüngsten Autogipfel der Bundesregierung als enttäuschend bezeichnet. Nach Einschätzung des Verbands blieb das Treffen weit hinter den Erwartungen zurück und brachte keine konkreten Ergebnisse hervor.

Kritik an Zusammensetzung und fehlender Dynamik

Der TMV bemängelt, dass der Kreis der Teilnehmenden zu einseitig besetzt gewesen sei. Aus Sicht des Verbands fehle es an Einbindung mittelständischer Unternehmen und Verbände, die innovative Mobilitätskonzepte voranbringen. Der TMV fordert daher eine grundlegende Neuausrichtung des Formats. Künftig sollten Vertreterinnen und Vertreter des Mittelstands bereits in die Vorbereitung solcher Treffen einbezogen werden, um praxisnähere Ergebnisse zu erzielen.

Forderung nach klarer Linie in der Förderpolitik

Inhaltlich sieht der TMV vor allem in der Förderpolitik für alternative Antriebe Handlungsbedarf. Die Bundesregierung müsse verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, die langfristig Bestand haben. Fördermaßnahmen für Elektromobilität, Wasserstoff, e-Fuels und alternative Kraftstoffe wie HVO 100 dürften nicht kurzfristig geändert oder gestrichen werden. Nur eine stabile Förderpolitik könne Investitionssicherheit für die Branche gewährleisten.

TMV spricht sich gegen Verbrenner-Aus aus

Darüber hinaus fordert der Verband ein Umdenken beim geplanten Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Der TMV plädiert für einen Stopp des Verbrenner-Aus und sieht darin auch ein wichtiges Signal an die Europäische Union. Der Verband unterstützt in dieser Frage die Haltung von Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesverkehrsminister Volker Wissing, die sich ebenfalls für mehr Technologieoffenheit ausgesprochen haben.

Ziel: Planungssicherheit und Arbeitsplatzsicherung

Mit seinen Forderungen will der TMV nach eigenen Angaben zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Taxi- und Mietwagenbranche beitragen. Eine innovationsorientierte, verlässliche Mobilitätspolitik sei dafür Voraussetzung. (Quelle: TMV)

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