Rufbusse oft unter Finanzierungsvorbehalt

Um Kosten zu sparen, verkehrt der Variobus rund um Fridolfing seit Mai an Wochenenden nicht mehr und fährt an Werktagen erst später.
Der Variobus, der im Mai 2014 (Foto) noch ohne Werbe-Beklebung gestartet ist,  fährt seit Mai 2017 zu eingeschränkten Zeiten von Haltestelle zu Haltestelle. (Foto: Dietmar Fund)
Der Variobus, der im Mai 2014 (Foto) noch ohne Werbe-Beklebung gestartet ist, fährt seit Mai 2017 zu eingeschränkten Zeiten von Haltestelle zu Haltestelle. (Foto: Dietmar Fund)

Nach dem Auslaufen eines Sonderförderungsprogramms des Freistaates Bayern zur Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum Ende 2016 suchen einige Gemeinden, die Rufbusse mit finanzieren, nach Einsparmöglichkeiten. So verkehrt der Variobus, der vom Landkreis Traunstein, der Stadt Tittmoning sowie den Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Taching am See mitgetragen wird, nicht mehr an den Wochenenden. Außerdem fährt der Rufbus nur noch zwischen 7 und 19 Uhr und die Telefonzentrale zur Buchung der Fahrtwünsche mit weiterhin zweistündigem Vorlauf ist nur noch von Montag bis Freitag zwischen 8 bis 17 Uhr erreichbar.

Zuvor war die Zentrale von Montag bis Sonntag schon ab 7 Uhr besetzt. Die Fahrten konnten von Montag bis Freitag ab 5.30 Uhr bis 22.25 Uhr gebucht werden. An Sonn- und Feiertagen waren Fahrten zwischen 7.30 Uhr und 22.25 Uhr möglich. Bei der Anbindung des Bahnhofs Waging wurde die späteste von drei Verbindungen gestrichen.

Auftragnehmer der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) für den Variobus ist der Fridolfinger Taxi- und Mietwagenunternehmer Franz Schönsmaul, in dessen Betrieb die Fahrten gebucht und disponiert werden. Er wird seine Erfahrungen am Samstag, dem 20. Mai bei einem Seminar von taxi heute in Fulda weitergeben, das den Titel „Kleinbusse als Chance für das mobile Gewerbe“ trägt. Es findet von 15 bis 17 Uhr im Hotel Esperanto statt.
 

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