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Taxi-Kampagne: Das Gewerbe muss nachlegen

Der Kampagnen-Macher Kajo Wasserhövel erklärte bei der Herbstversammlung des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen die nächsten Schritte der Kampagne, die gegen neue Wettbewerber und für das Taxi ins Leben gerufen wurde.

Kajo Wasserhövel appellierte an alle Taxiunternehmer, die Kampagne für das Taxi mit Türwerbung und weiteren Werbematerialien zu unterstützen und damit ihre Existenz zu sichern. (Foto: Dietmar Fund)
Kajo Wasserhövel appellierte an alle Taxiunternehmer, die Kampagne für das Taxi mit Türwerbung und weiteren Werbematerialien zu unterstützen und damit ihre Existenz zu sichern. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Die bundesweit organisierten Taxi-Proteste gegen die Pläne von Bundesverkehrsminister Scheuer haben den Politikern gezeigt, dass sich das Taxi-Gewerbe existenziell bedroht fühlt und deshalb auch laut werden kann. Außerdem hat das Gewerbe mit seinen Aktionen klargemacht, dass es auch nachlegen und „auf die lange Strecke gehen kann“. Das erklärte Kajo Wasserhövel, Geschäftsführer der Politikberatung Elephantlogic, im öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen. Sie fand am 6. November 2019 in Koblenz statt und wurde vom VDV Rheinland vorbereitet.

Wasserhövel erklärte die nächsten Schritte der Kampagne, die auf einer repräsentativen Beratung zur Wahrnehmung von Uber und dem Taxi-Gewerbe fußt. Bei ihr habe sich gezeigt, dass gute Ortskenntnisse und Vertrauenswürdigkeit aus der Sicht der Fahrgäste für die Nutzung des Taxis sprechen. Daher arbeite die Kampagne mit den stärksten Argumenten für das Taxi gegen seine Konkurrenz, ohne sie beim Namen zu nennen.

Kern der neuen Kampagne ist das Signet „Bleib sicher fahr Taxi“. Es solle die Marke Taxi mit den Begriffen Sicherheit und Vertrauen verbinden, erklärte Wasserhövel. Nun gelte es, diese Aussagen „breit sichtbar zu machen“. Eine wichtige Rolle messen die Kampagnen-Macher der Werbung auf den Türen der Taxis, auf deren Kopfstützen und mit Flyern für Fahrgäste bei. Eindringlich mahnten sie an, dass alle Taxiunternehmer im Land mit der Türwerbung, für die sie kein Geld bekommen könnten, die Reichweite der Kampagne pro Taxi verstärken sollten.

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