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Schlafmangel fördert den Sekundenschlaf

Ausreichend Schlaf ist für Taxifahrer besonders wichtig. Denn wer weniger als vier Stunden schläft, dessen Unfallrisiko ist laut DVR 11,5-mal höher.
Müdigkeit durch mangelnden Schlaf erhöht das Unfallrisiko laut aktueller Kampagne des DVR. Bewegung hilft dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen. (Foto: DVR)
Müdigkeit durch mangelnden Schlaf erhöht das Unfallrisiko laut aktueller Kampagne des DVR. Bewegung hilft dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen. (Foto: DVR)
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Redaktion (allg.)

Wer zu wenig schläft, erhöht laut DVR und der AAA Foundation for Traffic Safety erheblich sein Unfallrisiko: vier bis fünf Stunden Schlaf steigert die Wahrscheinlichkeit um den Faktor 4,3, noch weniger Schlaf pro Nacht führt zu einem 11,5-fachen Risiko. Für Taxifahrer ist eine ungestörte Nachtruhe somit eine wichtige Voraussetzung für ihren Beruf. Sie sollten länger anhaltende Schlafstörungen medizinisch untersuchen lassen. 

Mögliche Ursachen für Schlafmangel können Ein-und Durchschlafstörungen sein oder Schlafkrankheiten wie etwa Schlafapnoe, die zu Schnarchen und Atemstillständen in der Nacht führt. „Schlafstörungen wie etwa bei der Schlafapnoe können das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und eine verkürzte Lebenserwartung erhöhen", so Dr. Wilfried Böhning, Chefarzt des Schlafmedizinischen Zentrums der Karl-Hansen-Klinik.

Müde Autofahrer schätzen Geschwindigkeit und Entfernungen falsch ein. Die gefährlichste Folge von Schlafmangel ist der Sekundenschlaf. „Schon drei Sekunden Schlaf kommen bei einem Tempo von 100 km/h einem Blindflug ohne Kontrolle über das Fahrzeug von 83 Metern gleich", warnt Ute Hammer, Geschäftsführerin des DVR. Wer unterwegs Anzeichen von Müdigkeit verspürt, sollte besser eine Pause einlegen und im Idealfall einen Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten einlegen, kombiniert mit Kreislaufbewegungen an der frischen Luft.

(um)
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