Auch Ionity baut attraktive Schnelllade-Stationen

Mit Unterstützung unter anderem von Kia investiert das Konsortium in Stationen, in deren Nähe man auch einkaufen und Essen gehen kann.

Anders als hier sollen die geplanten Ladeparks überdacht sein und drumherum Anlaufstationen bieten, an denen man sich die Wartezeit verkürzen kann. (Foto: Kia)
Anders als hier sollen die geplanten Ladeparks überdacht sein und drumherum Anlaufstationen bieten, an denen man sich die Wartezeit verkürzen kann. (Foto: Kia)
Dietmar Fund

Wettergeschützte Ladestationen und „Ladeparks“, in der Nähe man einkaufen oder Essen gehen kann, plant das Schnelllade-Konsortium Ionity nun nicht mehr nur an Autobahnen, sondern auch an wichtigen Fernstraßen und in der Nähe von Großstädten. Für das „Oasis“ genannte Konzept möchte Ionity verstärkt eigene Grundstücke erwerben, um dort eigene Servicestationen zu errichten und zu betreiben. Darauf weist der Fahrzeughersteller Kia hin.

Er sieht in den Schnellladesäulen wichtige Anlaufpunkte für sein Elektromodell EV6. Es kann dank seiner 800-Volt-Technik an ultraschnellen Ladepunkten mit bis zu 350 kW rasch aufgeladen werden und verwendet dafür den mittlerweile weit verbreiteten CCS-Anschluss.

Weil der Ausbau des Schnelllade-Netzes eine Stange Geld kostet, haben Kia, die bisherigen Anteilseigner und ihr Partner Black Rock Global Renewable Power insgesamt 700 Millionen Euro bereitgestellt. Die Zahl der 350-kW-Ladepunkte soll bis 2025 von 1.500 auf 7.000 steigen.

Derzeit betreibt Ionity laut Kia mehr als 400 Schnellladestationen mit 1.500 Ladepunkten an europäischen Autobahnen in 24 Ländern.

Mit Nachrichten zu neuen Schnellladeparks mit Überdachungen und attraktiven Zusatzangeboten hat in jüngster Zeit der baden-württembergische Energieversorger EnBW auf sich aufmerksam gemacht. Er hat auch schon einige dieser Stationen veröffentlicht und zeigt Fotos von ihnen.

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