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Volkswagen will noch sparsamer segeln

Im Golf kommt ein 1,5-l-TSI, der im Segelbetrieb der DSG-Automatik abgeschaltet wird.
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Dietmar Fund

Eine „Segelfunktion“, bei der ein rollendes Fahrzeug mit Doppelkupplungsgetriebe antriebslos im Leerlauf rollt, bietet Volkswagen schon seit längerem. Während der Segelphasen ist die Schubabschaltung allerdings nicht aktiv und der Motor läuft im Leerlauf, verbraucht also noch Kraftstoff. Das soll sich im VW Golf TSI BlueMotion ändern, der im Sommer 2017 auf den Markt kommen soll.

Wer den neu entwickelten TSI mit 1,5 Litern Hubraum mit dem Direktschaltgetriebe DQ200 bestellt, bekommt eine Segelfunktion, die den Motor in der antriebslosen Rollphase abschaltet, so wie dies auch Hybridmodelle tun. Das soll gegenüber der bisherigen Segelfunktion bis zu 0,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer sparen. Den Spareffekt gegenüber einem Benziner mit einem Getriebe ganz ohne Segelfunktion beziffern die Wolfsburger Entwickler mit 0,4 Litern auf 100 Kilometer. Volkswagen nennt das System FMA. Das Kürzel steht für „Freilauf Motor Aus“.

Der Golf BlueMotion bekommt dafür eine zusätzliche Lithium-Ionen-Batterie, die während der Segelphase die elektrischen Verbraucher im Auto versorgt. Am Ende der Segelphase wird der Motor entweder per Anlasser oder über die Kupplungen des Doppelkupplungsgetriebes oder über beide Wege zusammen gestartet. Das 12-Volt-Bordnetz bleibt bei dieser Konstellation erhalten.

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