Renault bringt bald opulenten Kompaktvan

Der Fünf- oder Siebensitzer Grand Scénic rollt serienmäßig auf großenRädern und hat einen Notbremsassistenten.
Beim neuen Grand Scénic sind die großen Räder Serie, die sonst nur Studien zieren. (Foto: Renault)
Beim neuen Grand Scénic sind die großen Räder Serie, die sonst nur Studien zieren. (Foto: Renault)

Ende 2016 tritt Renault mit dem neuen Kompaktvan Grand Scénic an, dessen noch aktueller Vorgänger mit einem Taxi-Paket von Intax bestellbar ist. Der Neuling hat einen um 35 Millimeter verlängerten Radstand und ist 15 Millimeter höher sowie 20 Millimeter breiter geworden, was den Fahrgästen zugutekommen dürfte. Erstmals rollen auch die Serienfahrzeuge auf 20-Zoll-Rädern. Sie sollen einen „exzellenten Abrollkomfort“ und einen „vorbildlich niedrigen Rollwiderstand“ bieten.

Wichtig für diese Taxi-Klasse ist, dass sich die im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilte Bank der zweiten Reihe längs verschieben lässt und dass die optionalen zwei Einzelsitze der dritten Reihe im Boden versenkbar sind. Optional kann man sogar vom Cockpit aus per Knopfdruck eine ebene Ladefläche herstellen. Nach dem Umlegen der Lehne des Beifahrersitzes wird der Grand Scénic zum Lastentaxi für bis zu 2,85 Meter lange Gegenstände.

Serienmäßig an Bord ist ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung. Er basiert auf einer Kamera und einem Radarsensor und soll zwischen 7 und 60 km/h notfalls bis zum Stillstand bremsen. Eine Verkehrszeichenerkennung, die mit einem Geschwindigkeitswarner verknüpft ist, gibt es quasi als Dreingabe.

Unter den Dieselmotorisierungen sind zwei Kombinationen mit einem Doppelkupplungsgetriebe als Automatik: Der dCi 110 mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und der dCi 160 mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Ein neuer Diesel-Hybrid setzt seinen Elektromotor nur beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen ein. Er ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt und dürfte daher für den Taxi-Einsatz uninteressant sein.
 

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