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Reifenwechsel: Hersteller-Empfehlungen sind kein Muss

Wer kein Allrad-Taxi fährt, muss nicht unbedingt Reifen aufziehen, die eine Kennzeichnung seines Autoherstellers haben.
Bei der Umbereifung haben Hersteller-Markierungen nur den Charakter einer Empfehlung. (Foto: Dietmar Fund)
Bei der Umbereifung haben Hersteller-Markierungen nur den Charakter einer Empfehlung. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Beim anstehenden Reifenwechsel müssen die Fahrzeughalter nur die Dimension sowie den Last- und den Geschwindigkeitsindex der vom Fahrzeughersteller freigegebenen Reifen beachten, der auch den Angaben in der Zulassungsbescheinigung Teil I entspricht. Alle weiteren Angaben des Fahrzeugherstellers sind nicht verpflichtend, sondern haben lediglich einen Empfehlungscharakter. Darauf weist der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) hin.

Laut dem BRV stellen Hersteller-Markierungen auf den Reifen, die für das Ersatzgeschäft angebracht werden, keine Fabrikatsbindung dar. Die Reifenfabrikatsbindung sei hierzulande seit dem Jahr 2000 aufgehoben. Man dürfe daher auch Reifen ohne diese Kennzeichnung aufziehen, ohne Einschränkungen in punkto Sicherheit und Gewährleistung befürchten zu müssen. Das hätten die Reifenhersteller auf Bitte des BRV in einem offiziellen Statement vom Herbst 2016 ausdrücklich erklärt.

Der Verband erwähnt solche Kennzeichnungen der Autohersteller zum Beispiel für Mercedes-Benz, wo die Angabe „MO“ angebracht werde. BMW verwende eine Sternmarkierung. Der BRV weist allerdings darauf hin, dass die Halter von Fahrzeugen mit Allradantrieb, die auf der Vorder- und der Hinterachse mit unterschiedlichen Rad-/Reifenkombinationen ausgerüstet sind, auf die Freigabe seitens des Fahrzeugherstellers achten sollten.
 

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