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GTÜ/ACE: Bei Sommerreifen kommt es nicht auf die Marke an

Alle elf getesteten Fabrikate bekamen das Prädikat „empfehlenswert“.
Der Sommerreifentest fand im Herbst 2017 statt, die Reifenpreise wurden aber im Januar 2018 ermittelt. (Foto: Tschovikov/GTÜ)
Der Sommerreifentest fand im Herbst 2017 statt, die Reifenpreise wurden aber im Januar 2018 ermittelt. (Foto: Tschovikov/GTÜ)
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Dietmar Fund

So eng beieinander wie noch nie lagen die elf Sommerreifen der Dimension 235/45 R18, die die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE Auto Club Europa wieder gemeinsam getestet haben. Testsieger wurde der Falken Azensis FK510, der nicht nur in allen Testdisziplinen überzeugte, sondern auch mit seinem Preis, der im Mittelfeld liegt. Er verfehlte nur ganz knapp das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

Gemeinsam auf dem zweiten Platz landeten der Kumho Ecsta PS71 und der Nokian zLine. Beide sind sogar noch etwas günstiger als der Testsieger, wie die beiden Test-Partner anmerken. Beim Nass-Bremsen aus 100 km/h bräuchten sie aber rund einen Meter mehr als der Falken-Sommerreifen.

Auch der günstigte Reifen im Test, der Premitra 5 des taiwanesischen Herstellers Maxxis, bot insgesamt noch gute Werte. Weil die beiden Organisationen nicht nur die technischen Eigenschaften, sondern auch den Preis bewerten, fiel der Conti Premium Contact 6 vom zweiten auf den fünften Platz ab.

Getestet wurden die Sommerreifen auf zwei VW Passat, mithin auf Modellen, die auch als Taxi zum Einsatz kommen. Bewertet wurden Bremswerte und das Handling auf nasser und auf trockener Fahrbahn, das Verhalten bei Aquaplaning, die Geräuschentwicklung, der Rollwiderstand und der Preis. Ihn ermittelte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk im Januar 2018.

Schon seit über zehn Jahren führen GTÜ und ACE gemeinsam Reifen- und andere Produkttests gemeinsam durch.
 

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