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Citan-DCT: Mit einem Volltreffer ins Abseits

Mercedes-Benz bringt bei seinem Renault-Ableger Citan ein weich schaltendes Doppelkupplungsgetriebe – aber nur für einen Benziner.
Die feine Automatik gibt es leider nur mit einem Benziner. (Foto: Dietmar Fund)
Die feine Automatik gibt es leider nur mit einem Benziner. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Den fünf- oder siebensitzigen Kasten-Kombi Mercedes-Benz Citan gibt es jetzt auch mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe als Automatik. Das 6G-CDT hat eine einfache Schaltkulisse, mit der man nur über den Wählhebel selbst von der D-Stellung in die manuelle Gasse gehen kann. Dafür wechselt das wie beim Kooperationspartner Renault von Getrag stammende Doppelkupplungsgetriebe die sechs Vorwärtsgänge weich, meist fast unmerklich und mit überzeugender Logik. Dank einer Kriechfunktion ist das Rangieren komfortabler als mit einem DSG-Getriebe aus dem Volkswagen-Regal.

Obwohl der Citan als Nutzfahrzeug zum überwiegenden Teil mit einem Dieselmotor gekauft wird, bietet Mercedes-Benz das 6G-DCT nur in Verbindung mit dem 1,2-l-Vierzylinder-Ottomotor an, der 84 kW/114 PS leistet. Er kommt mit ähnlichen Leistungswerten auch in mehreren Modellen von Dacia und im Renault Kangoo zum Einsatz, dem Stammvater des Citan. Über eine Kombination mit einem Dieselmotor werde nachgedacht, hieß es dazu nur beim TecForum von Mercedes-Benz. Klar verneint wurden Pläne für eine Einführung einer Wandlerautomatik im Citan, weil im Einsatzbereich dieses Kleintransporters ein Doppelkupplungsgetriebe effizienter sei.

Neu in die Aufpreisliste des Citan kamen eine Rückfahrkamera und ein Radionavigationssystem. Beide fallen durch fummelig kleine Bildschirme auf. Das Bild der Rückfahrkamera wird im Rückspiegel angezeigt und ist mit Hilfslinien fürs Rangieren versehen. Das Mini-Navi hat sogar einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

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