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Mobilnummer soll Passwörter und Benutzerkonten ersetzen

Drei Mobilfunkbetreiber wollen bald ermöglichen, dass bei online abgewickelten Geschäften per Mobilnummer und Link die Identität geprüft wird.

Mit dem Handy soll man sich bald auch bei online-Geschäften identifizieren können. (Foto: Deutsche Telekom)
Mit dem Handy soll man sich bald auch bei online-Geschäften identifizieren können. (Foto: Deutsche Telekom)
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Dietmar Fund

Noch in diesem Jahr sollen die Mobilfunk-Kunden der Deutschen Telekom, von Telefonica und von Vodafone die Möglichkeit bekommen, bei online getätigten Geschäften ohne Passwörter und das Anlegen eines Benutzerkontos auszukommen. Dazu arbeiten die drei Netzbetreiber mit der Daten- und Identitätsplattform Verimi zusammen. Wer deren Login-Button anklickt, bekommt eine SMS auf sein Handy geschickt. Über einen in die SMS integrierten Link erlaubt er dem Netzbetreiber, eine Kundenreferenznummer weiterzuleiten, über die der Kunde immer wieder identifiziert werden kann.

Möglich wird dieser Weg über die Zusammenarbeit mit dem GSMA-Dienst Mobile Connect, der in 30 anderen Ländern der Welt bereits angeboten wird und nun von Verimi verwendet wird. Diese Plattform wurde 2017 branchenübergreifend gegründet. An ihr sind unter anderem die Allianz, die Deutsche Bank, die Deutsche Telekom und die Lufthansa beteiligt.

Mittelfristig soll es über Mobile Connect auch möglich sein, die dem Netzbetreiber vorliegenden Adress- und Bankdaten gleich in die Bestellmaske zu übertragen. Weil der Kunde das explizit freigeben muss, soll er die Kontrolle über seine Daten behalten.

Mobile Connect soll künftig auch Behördengänge ersetzen können, beispielsweise bei der Bestellung eines neuen Personalausweises.
 

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