Lese-Tipp: Pro & Contra Videoüberwachung
Die „Frankfurter Rundschau“ lässt zum Thema Videoüberwachung sowohl einen Gegner als auch einen Befürworter zu Wort kommen.
Die Pro-Stimme stammt vom Frankfurter Ordnungsdezernent Markus Frank. Er argumentiert, dass Videoüberwachung helfe, Straftaten zu verhindern und zudem zur Aufklärung beitrage. Den Wunsch vieler Taxifahrer, Videokameras zur Überwachung des Fahrzeug-Innenraums einsetzen zu dürfen, findet Frank „legitim“. Zumindest dann, wenn die Bilder nur gespeichert werden, wenn schwere Straftaten geschehen sind. „Wenn sich solche Taten verhindern lassen, sollten wir die Möglichkeit dazu nutzen“, so Markus Frank.
Die Contra-Stimme zum Thema kommt von Martin Kliehm von der Piraten-Partei. Er behauptet, dass sich Kriminalität durch Videotechnik nicht eindämmen lasse. Jede Videoüberwachung sei ein Eingriff in Grundrechte. Und den hält Kliehm angesichts von „etwa sieben“ Überfällen pro Jahr im Frankfurter Taxis keineswegs für gerechtfertigt. „Das ist nicht verhältnismäßig. Zumal es auch mildere Mittel gäbe“, so Kliehm.
Was er damit meint, verrät ein Klick auf unseren Lese-Tipp. Hier geht´s zur Pro-Stimme von Markus Frank, hier zur Contra-Stimme von Martin Kliehm.
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