Warnung vor Englischen Trickbetrügern

Vorsicht vor englischsprachigen Anfragen, bei denen Taxis für die Beförderung mehrerer Fahrgäste über 3-4 Wochen gesucht werden. Dahinter stecken meist Trickbetrüger.
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Wie mehrere taxi-heute-Leser übereinstimmend berichten, läuft die Masche dieser Trickbetrüger immer nach dem gleichem Schema ab: Per E-Mail wird bei den Taxiunternehmen angefragt, ob und zu welchem Preis man während eines Zeitraumes von 3-4 Wochen Gäste aus England befördere. Jeweils von Montag bis Freitag würden dabei rund 150 Kilometer zurückgelegt werden.


Haben Taxiunternehmen dann ein Angebot unterbreitet, wird dieses akzeptiert. Neben der Durchführung der Fahrten wird dann allerdings auch noch vereinbart, dass die Reisegruppe vom Taxifahrer mit dem nötigen Reisegeld ausgestattet wird. Dazu schickt der scheinbare Auftraggeber einen Scheck an das Unternehmer mit mehreren Tausend Euro – dem Betrag für die vereinbarten Beförderungen plus dem Reisegeld, das man den Fahrgästen bei der ersten Abholung überreichen soll.


All das klingt sehr seriös. Der Taxiunternehmer löst den Scheck ein und bekommt den Betrag über mehrere tausend Euro auf seinem Konto gutgeschrieben – allerdings nur unter Vorbehalt und dieser dauert bei Auslands-Schecks bis zu zwei Wochen. Während dieser Zeit hat der Auftraggeber aber bereits wieder Kontakt mit dem Taxiunternehmen aufgenommen und darum gebeten, das Reisegeld auf das Konto eines weiteren Unternehmens zu überweisen, das vor Ort die logistische Betreuung der Reisegruppe übernimmt. Wer das dann macht – im Glauben, dass er das Geld ja bereits durch die Gutschrift des Verrechnungschecks „sicher“ auf seinen Konto hat – wird sein Geld nie mehr wieder sehen, denn nach zwei Wochen wird die eigene Hausbank mitteilen, dass der Scheck nicht gedeckt ist.
Glücklicherweise ist uns noch kein Fall bekannt, bei denen Taxiunternehmer das Reisegeld tatsächlich schon überwiesen haben. Bisher ist manchen Taxiunternehmen nur Schaden durch die Bankgebühren für die geplatzten Schecks entstanden. In einigen Fällen ermittelt auch bereits die Kripo.
 

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