17.09.2009
Redaktion (allg.)
Telefonisch war der 60-Jährige damals über die Zentrale zu einer Wohnanschrift bestellt worden. Als er in der Dunkelheit auf der Klingelleiste nach dem genannten Namen suchte, wurde er plötzlich von hinten gegen die Wand gedrückt. Die beiden dunkel gekleideten Räuber rissen den wehrlosen Mann daraufhin zu Boden. Dort bedrohten sie ihn mit einer Schusswaffe und forderten von ihm die Herausgabe von Bargeld. Eingeschüchtert öffnete der am Boden Liegende mit seiner Fernbedienung das Taxi, aus dem die Täter das Taxi-Portemonnaie sowie die private Geldbörse des Überfallenen raubten.
Die beiden Tatverdächtigen konnten nun festgenommen und umfangreiches Beweismaterial (unter anderem die Tatwaffe und Maskierung) sichergestellt werden. Der ältere der beiden Taxi-Räuber ist bislang nicht polizeibekannt, wohingegen der 17 Jahre alte Jugendliche bereits mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten ist.
Mit mehreren Knochenbrüchen und schweren Prellungen musste der überfallene Taxifahrer seinerzeit in ein Krankenhaus gefahren werden und dort wochenlang stationär behandelt werden. Zeitweise saß der 60-Jährige sogar im Rollstuhl. Diese körperlichen wie psychischen Folgen werden die urteilenden Richter bei der Festlegung des Strafmaßes für die beiden Täter sicher nicht unberücksichtigt lassen.