Polestar präsentiert seinen SUV Polestar 3

Die Verwandtschaft von Volvo baut außer ihrer als Taxi bestellbaren Limousine Polestar 2 jetzt auch den teuren SUV Polestar 3. Den stellte sie auf der IAA Mobility vor.

Wegen seines langen Radstands bietet der Polestar 3 einen recht geräumigen Innenraum. (Foto: Dietmar Fund)
Wegen seines langen Radstands bietet der Polestar 3 einen recht geräumigen Innenraum. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Etwas verschämt in einer etwas dunklen Hallenecke ohne ordentliche Scheinwerfer-Ausleuchtung präsentierte die Marke Polestar am Pressetag der IAA Mobility am 4. September 2023 den neuen SUV Polestar 3. Dank einem Radstand von 2.985 Millimetern bietet er sehr weit längs verstellbare Vordersitze. Wenn man sie nicht ganz absenkt, können die Fahrgäste im Fond noch ihre Füße unter die Vordersitze schieben und haben eine gute Kniefreiheit.

Dank niedriger Schweller kann man bequem aus- und einsteigen. Wegen des ebenen Bodens kann man gut auf den Mittelsitz durchrutschen. Auf dem haben auch Erwachsene erstaunlicherweise noch gut Platz, sofern die Vordersitzlehnen nicht zu stark nach hinten geneigt sind. Wie in praktisch allen neuen Modellen drückt aber auch im Polestar 3 die Mittelarmlehne mit eingearbeiteten Getränkehaltern unangenehm in den Rücken.

Zwischen den Achsen im Unterboden steckt in der Long-Range-Variante eine Batterie mit einer Kapazität von üppigen 111 kWh, die einen 360 kW/489 PS leistenden Elektromotor antreibt. Sie soll gemessen nach dem aktuellen Messzyklus WLTP für eine Reichweite von bis zu 610 Kilometer gut sein.

Mit einem Preis von 74.454 Euro (ohne MwSt.) wird der neue chinesische Schwede sicher nur für die allerwenigsten Taxi- und Mietwagenbetriebe in Frage kommen. In dieser Preisklasse bietet die ebenfalls zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Schwestermarke Volvo bald einen elektrisch angetriebenen siebensitzigen SUV an.

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