Haftstrafe nach erfolglosem Taxi-Überfall
Wie der "Trierische Volksfreund" berichtet, hatte der 36-jährige Angeklagte Anfang Juni dieses Jahres nachts ein Taxi bestellt, sich von Trier nach Neumagen-Dhron (Landkreis Bernkastel-Wittlich) fahren lassen und den Fahrer in eine abgelegene Ecke dirigiert. Als dieser sich dort zu dem Mann umdrehte, um den Fahrpreis zu kassieren, blickte er plötzlich in die Mündung einer Schusswaffe, die auf seinen Kopf gerichtet war.
Der Kollege konnte aus seinem Taxi fliehen, in einem Hinterhof verstecken und die Polizei rufen. Der Täter flüchtete – ohne Beute, denn der Fahrer hatte seine Geldbörse mitgenommen.
Dass der 36-Jährige nun zu einer vergleichsweise hohen Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt wurde, hängt maßgeblich damit zusammen, dass der versuchte Überfall auf den Taxifahrer nicht das Einzige war, was ihm zur Last gelegt wurde. Der mehrfach vorbestrafte Mann soll unter anderem bereits im April einen Taxifahrer beraubt haben.
Der gebürtige Kasache versuchte zwar, den Übergriff im Juni mit einer ziemlich abstrusen Geschichte als „Missverständnis“ abzutun, doch das Gericht glaubte ihm nicht und verhängte besagte Gefängnisstrafe. Rechtskräftig ist das Urteil allerdings noch nicht.
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