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Datenschutz-Ratschlag: Im Taxibetrieb ist WhatsApp böse

Taxi- und Mietwagenunternehmer sollten wegen des Datenschutzes den Dienst WhatsApp unbedingt meiden. Das rieten zwei Vertreter von DL-Daten.

Mario Landgraf (l.) und Karsten Mai raten dringend von WhatsApp und ähnlichen Messengerdiensten ab. (Foto: Dietmar Fund)
Mario Landgraf (l.) und Karsten Mai raten dringend von WhatsApp und ähnlichen Messengerdiensten ab. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Der heutzutage sehr beliebte Messengerdienst WhatsApp ist in Taxi- und Mietwagenunternehmen „eine absolute Katastrophe“ und in datenschutzrechtlicher Hinsicht „wirklich kritisch“. Mit diesen drastischen Worten warnte Karsten Mai vom Hannoveraner Datenschutz-Dienstleister DL-Daten die Besucher der Informationsveranstaltung der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) am 18. August 2018 vor dem zu Facebook gehörenden Dienst.

Mai begründete die Warnung mit dem Umstand, dass WhatsApp auf alle hinterlegten Adressdaten zugreife und die Daten dem Mutterkonzern Facebook zugänglich mache, wenn man diese Funktion nicht zuvor auf einem recht komplizierten Weg ausgeschaltet habe. Selbst wenn man das getan habe, müsse diese Funktion nach jedem Systemabsturz wieder neu deaktiviert werden. Das könne ein Unternehmer auf Firmenhandys kaum kontrollieren und auf den privaten Handys seiner Mitarbeiter schon gar nicht.

Wie Mai berichtete, hat auch der niedersächsische Landesbeauftragte für den Datenschutz den Einsatz von WhatsApp als Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingestuft. Mai sagte, für ähnliche Messengerdienste, die ebenso aus den USA stammten wie WhatsApp, sei die Problematik dieselbe.

DL Daten ist der Partner des GVN bei der Beratung seiner Mitgliedsunternehmen in Sachen Datenschutz.

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