Versicherer ändern turnusgemäß die Regionalklassen

Auch Taxi- und Mietwagenunternehmer könnten von Änderungen der Regionalklassen betroffen sein, doch müssen die Versicherer sie nicht automatisch übernehmen.

Die Versicherer können die geänderten Regionalklassen berücksichtigen, müssen dies aber nicht. (Foto: Dietmar Fund)
Die Versicherer können die geänderten Regionalklassen berücksichtigen, müssen dies aber nicht. (Foto: Dietmar Fund)

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine jährliche Neuberechnung der Regionalklassen für die Kfz-Versicherungen vorgenommen. Wie der Verband mitteilt, könnten rund 5,4 Millionen Versicherungsnehmer in 63 der rund 400 Schadensbezirke von besseren Regionalklassen in der Kfz-Haftpflicht profitieren. Demgegenüber könnten die Fahrzeuge von 5,5 Millionen Kunden in 55 Bezirken heraufgestuft werden.

Für knapp 30 Millionen Versicherte in 295 Zulassungsbezirken bleibt es bei der Kfz-Haftpflicht dagegen bei der Einstufung des Vorjahres. Laut dem GDV gelten hohe Regionalklassen insbesondere in Großstädten sowie in Teilen Bayerns. In Berlin zum Beispiel waren die Schäden rund ein Drittel höher als im Bundesdurchschnitt.

In den Kaskoversicherungen ändert die Neuberechnung der Regionalklassen wenig. Hier bleibt für etwa 30 Millionen der 35 Millionen Versicherten alles beim Alten. Nur 2,3 Millionen Kaskoversicherte könnten höhere Rechnungen bekommen, während sie bei 2,3 Millionen niedriger ausfallen könnten.

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